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 An Board der Clockwork Heart

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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   Fr 15 Mai 2015 - 10:55

Sinet

"ach wirklich? naja, sieht ganz so aus.", flüsterte der so schwarze Mann und blickte leer weiter auf das Deck.

Ob die Zukunft besser werden würde?
Innerlich hoffte Sinet, dass er zusammen mit Leya ein besseres, ruhiges Leben führen könnte, irgendwo abseits von diesen ganzen Miserien, von all dem Mord und der Ungerechtigkeit.

war das Leben überhaupt Gerecht?
Sinet glaubte nicht daran.

Das Leben ist wie ein Wasserfall, du bist ein Tropfen im System. Dieser Tropfen, also du und ich, wird dazu gezwungen, ein unterdrücktes Mitglied dessen zu sein, egal, ob dieser es will, oder nicht..., dachte er sich und stellte sich vor, dass er Leya das sagte, doch wollte er nicht, dass sie ihn für schnulzig empfand.

Als er dort saß, fühlte Sinet sich wohl, da ihn die Reling vor der Sonne schützte, ihm war verdammt warm geworden.
Sinet erinnerte sich plötzlich an den Geruch von Leyas Bett, ihm hatte es ja doch sehr gefallen, obwohl es ihm so peinlich gewesen war.
Ihm wurde warm ums Herz, lange hatte er solche Gefühle in sich vergraben und abgetötet, Leya hatte diese Gefühle wiederbelebt und förmlich in sein Herz gequetscht.

Leicht musste er bei dem Gedanken lächeln, dennoch hatte er einen etwas traurigen Blick.

"Hey Leya, kannst du eigentlich, irgendein Instrument spielen?", fragte Sinet nun interessiert blickte aber noch immer auf das Deck.


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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   Fr 15 Mai 2015 - 21:36

Leya
Sie antwortete nicht auf seine erste Bemerkung, sondern wandte sich erneut die wolken und deren formen zu. Groß und bauschig, sie wirkten wuchtig und doch so weicht, wie wäre es wohl darauf laufen zu können , ?
Das fliegen war dem so nahe und doch nicht ganz so. Deshalb liebte und hasste sie es, sie wollte selbst in den Wolken schweben, weil dies abe r nicht ging, begnügte sie sich mit dem fliegen auf den Luftschiffen.

Sie lehnte sich nun nach vorne und stutzte die arme auf die Reling. Während sie nun aber froh war den Mantel zu tragen, dachte sie daran, wie oft sie Männer verführt hatte, für ihre eigenen Zwecke. Geld, eine Dienstleistung. . Oder etwas ganz anderes. . Ja, sie verstand es doch so gut das andere Geschlecht um den Finger rzu wickeln, mit ihren Schritten, den Bewegungen, ,,
Warum war es also bei Sinet so etwas ganz anders, sie War doch sonst nie so nervös uns unsicher, nie zuvor war sie das. Sie wollte es auch nicht sein, doch es fühlte sich einfach anders an. ..

"Ein Instrument, nein..." wurde sie aus ihren Gedanken gerissen, blickte zu Sinet an die siete
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   Fr 15 Mai 2015 - 23:39

Sinet

"schade ... also ich habe mal Gitarre gespielt, so viel weis ich noch. Um ehrlich zu sein, erinner ich mich dafür an andere Einzelheiten meines Lebens nicht mehr. Wahrscheinlich", er griff sich an den kopf:"habe ich das einfach durch all diese Scheise verdrängt."

Zu gern würde er erneut eine Gitarre in der Hand halten und spielen, doch auch das, gehört der Vergangenheit an.

Sinet legte seinen Kopf in den Nacken und schloss die Augen um ein kleines Nickerchen zu machen.
An sich war Sinet jemand, der nachtaktiv war und deshalb immer tagsüber schlief, doch seid den letzten Tagen war sein Biorythmus durcheinander gekommen.

Die Beine hatte er angewinkelt und seine Arme hatte er auf ihnen abgelegt, er saß wie immer etwas breitbeinig, aber nicht sexsistisch da.
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   So 17 Mai 2015 - 20:48

Leya
"Ich hatte für irgendwelche Hobbies keine Zeit.. wo sollte ma auf einem Schiff ein instrument herbekommen... meine 'Hobbies' waren daher etwas anders.."
sie schwieg darüber, e rmusste nihct wissen worin ihre beste begabung lag- in der Verführung von schwachen und auch starken Seelen, im Ausnutzen der schwachen und bekehren der starken. Im schwertkamp oder dem Umgang mit jeglicher art von Schusswaffe.. Am liebsten ihrem Revolver, den sie vom vater geschenkt bekommen hatte.
Ein toller revolver, harter dunkler stahl.. Ein prachtstück , der einmal wohl einem Kommandanten gehört hatte, doch sie erinnerte sich nur bruchstückhaft an diesen einen tag, den Überfall..

Ihr blick fiel auf Sinet, der immernoch unbeweglich dasaß...
Er war auch anders, wie sie. Doch nicht in der selben Weise...

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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   So 17 Mai 2015 - 21:22

Sinet

Die Augen geschlossen haltend, hörte er Leya zu und antwortete schließlich mit einem leisen Mh, als Zeichen, dass er es verstand.

Doch noch immer saß er dort und schlummerte etwas, es war so viel passiert und das musste er erst verarbeiten, zudem liebte er kleine Schläfchen, abseits der Menge.

Leicht öffnete er seine Augen und nahm Destiny auf seinen linken Zeigefinger.
Dazu zog er ein kleines Taschenmesser was er von einem Verkäufer gerettet hatte aus seiner Hosentasche und setzte die kleine Spitze an das Blech des Moskitos.

Er schraubte das kleine Gerät sachte auf und sah, ob noch alles ok sei, den er glaubte das Destiny durch den Regen der letzten Tage etwas abbekommen haben könnte.
Doch war alles in ordnung uns so schraubte er Destiny wieder zu, langen, damit das Innere nicht kaputt gehen würde.

Nach getaner Arbeit ging er wieder in seine Schlafpose zurück, warf den Kopf nach hinten und atmete tief ein, ihm gefiehl es, so weit über den Wolken zu sein, weg von dennen, die ihn suchten.

Doch bemerkte er, das Leya selbst viel nach dachte, woran sie wohl dachte?
Er war neugierig, doch wollte er sie nicht noch mehr nerven, als das er es sonst schon tat.

Dennoch hatte er ein leichtes Lächeln auf den Lippen, als er sein Nickerchen weiterführte.
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   Mo 18 Mai 2015 - 21:14

Leya
Sonderlich gesprächig, war er wohl nun nicht mehr Abe rleya war es recht, schließlich dachte sie selbst gerade nach und da wäre wohl beinahe jedes Wort störend.. Zumindest kontne sie so ein wneig den gedankengängen folgen und weiter in ihrer Vergangenheit forschen.
Es war so viel geschehen in ihrem jungen leben, eigentlich so viel, dass es beinahe für zwei leben reichen mochte. Sie wollte schon immer wie eine ganz normale Tochter eines Vaters aufwachsen- Ein haus, ein Vater, eine Mutter, ein Kind..
DOch wnen sie nun genauso darüber nachdachte, wurde ihr bewusst, dass sie es gar nciht könnte. schließlich war sie ihr ganzes Leben auf einem Schiff aufgewachsen- sie war- auch wnen es komishc klang- angsterfüllt, wnen es darum ging dieses Kapitel hinter sich lassen zu müssen...

Während sie nachdachte, beobachtete sie SInet, wie er sich dem kleinen Krabbler widmete, ihn aufschraubte udn anschließend wieder zu. Was er wohl nachgeschaut hatte?
Ihr blick ruhte noch eine weile auf dem jungen Mann, dem gutaussehenden mann... ein laues lüftchen ließ ihre Haare wirbeln und sie lächelte
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   Mo 18 Mai 2015 - 21:44

Sinet

Die Augen geschlossen, sah er den Regen, diese eine Nacht.
So oft sagte er sich selbst in Gedanken, dass er es bleiben lassen soll, einfach bleiben lassen soll!

Warum hatte er es damals nur getan?
Weil er der Familie helfen wollte? ... so siehst wohl aus.
Er überlegte, was schlimmer für hin währe:

Den Weg des Fluches gewählt zu haben, oder mit dem Wissen, dass die Familie warscheinlich erfrohren wäre, weiterzuleben?
Beides.
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   Mi 20 Mai 2015 - 22:31

Leya
Ob er tatsächlich nachdachte, übersetzen wichtiges, oder ob auch seine Gedanken immer raus hin und hersprangen.
Sie konnte sehen, m wie sich ab und zu etwas in seinem Gesicht regte, nur ganz wenig, aber sichtbar für jemanden, der aufmerksam war udn der mehr sehen konnte, als das was so oberflächlich war.
"Sag mir, was verschlug dich eigentlich genau auf dieses schiff?" Fragte sie nach einiger Zeit des schweigen udn na hdenkens.
Sie wollte wissen ob dies alles ein Zufall war, öde Rob tatsächlich eine weitere Absicht in dieser Begegnung steckte
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   Fr 22 Mai 2015 - 14:27

Sinet

Ihm war das alles eine Last, diese Gefühle, diese Gedanken, am liebsten hätte er sich selbst geschlagen um endlich damit aufhören zu können, nachzudenken.

Alles war so, wie es das Schicksal ihm vorgab, damit musste er leben.
Er akzeptierte es also, wie es war und vergass einfach alles, er sollte endlich einmal gen Zukunft sehen.
Ray und die "Friedenswächter", würden ihn hier sowieso nicht finden können.

Als Leya plötzlich eine Frage stellte, fiehl ihm beinahe die Fasette aus dem Gesicht.
"Ich ... hatte ich das nicht schon gasgt? ... ich bin hier weil ich ... nach Voräten gesucht hatte ... naja ... stimmen tut das ... nicht ganz ... meine Verfolger ... waren mir auf der Spur ... dank diesem Penner Ray ... er hat mich veraten,ok?", sagte er schlicht, hielt die Augen dabei geschlossen.

Er ging sich wieder durch die Haare und genoss die Frische Luft.
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   Di 26 Mai 2015 - 22:15

Leya
Dies junge Frau beugte sich ein wenig über die Reling, stützte die arme auf deren Rand und blickte auf den Wolkenteppich unter sich , unter dem Schiff, unter rühren Füßen.
Aufmerksam hörte sie ihm zu und meinte dann langsam "wer ist Ray? "
Wenn er Sinet verraten hatte, dann müsste er wohl zunächst auf seiner Seite gestanden haben. Verrat war schon immer ein schlimmes vergehen, in leyas Augen. Ein Verräter verdiente nichts als den Tod. Verräter waren Abschaum, die nur an ihren eigenen Vorteil dachten und denen das leben anderer immer egal war.
welche Beziehung wohl dieser Ray udn Sinet zusammen hatten?
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   Mi 27 Mai 2015 - 23:59

Sinet

Leya beugte sich über die Reling und fragte schließlich, wer Ray eigentlich war.
Ray...
"Naja Ray war ... so ne art ... Freund,fast schon ... ein Bruder ... doch hätte ich gewusst, was er wirklich für ein Ziel verfolgte ... hätte ich mich ihm nie geöffnet, ich bin einfach zu naiv, es ist in der harten realität nun einmal so, dass man ... eigentlich keinem trauen kann. Ray hatte nichts als ... das Kopfgeld im Sinn, ich war nur ... Mittel zum Zweck-du verstehst?", beichtete er ihr, hielt die Augen dennoch geschlossen und genoss sein halbes Nickerchen.

Ob Leya auch so etwas hinter sich hat?, fragte er sich und kratze, ohne hinzusehen auf den schnitten auf seinem Arm herum um den Grind abzumachen, er hasste Grind.

"wie siehts mit dir aus? ... hast du ... auch mal Freunde gehabt? oder, wohl eher, hast du welche?", flüsterte er wie immer, sah dennoch nicht zu ihr auf und beschäftigte sich weiter mit seinen neueren Narben.
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   Sa 30 Mai 2015 - 0:23

Leya
Während leya weiter in die Ferne schaute, lauschte sie seinen Worten. Eine traurige Tatsache, ein freund , der seinen Freund verriet. Und alle s für etwas vergängliches. . Geld oder macht. Warum waren die Menschen so fixiert, darauf ihr Leben sichern zu wollen. Durch was auch immer sie es erreichen wollen. Dennoch, man kann sie leben nicht sichern, egal wie sehr man es versucht. Existente Dinge sind vergänglich und so vergeht das, was man ls seine Sicherheit sieht.
" das hört sich schlimm an.. " murmelte leya nun und drehte sich wieder ein bisschen in seine Richtung, ehe sie auf seine Gegenfrage zur Antwort ansetzte.
"Nein.. nicht wirklich.. ich bin ja auf dem Schiff ungeachtet, und außer meinem Vater habe ich zu keinem vertrauen oder Freundschaft aufgebaut. Der Rest. . Sie alle waren Angestellte meines Vaters " erzählte sie nun und schwelgt dabei in Gedanken
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   So 31 Mai 2015 - 2:42

Sinet

"Du hattest nie ... einen wirklichen ... Freund?", stammelte er leise von sich hin.
Er empfand es als hart, es war für ihn, als besäße man kein Herz, keinen Teil der zu einem passte, kein Gegenstück.
Auch wen Sinet bis jetzt nur enttäuscht wurde, war er dennoch froh, Leute gehabt zu haben, die er `Freunde` nennen konnte.

Im Endeffekt hatte Leya zwar ein ruhigeres, aber ein unvollkommenes Leben gehabt bisher, so dachte er.
Durch Fehler lernt man und genau diese Fehler waren es, welche Sinet zu dem machten, der er nun war.

Er hielt die Augen geschlossen und es herrschte eine halbe Ewigkeit ruhe, bis er damit begann, sein Lied anzustimmen und leise zu singen:
"Es war einmal ein Mann ... der böse war und dann ... wurde er erlöst und der Tod ihm eingeflöst ..."

Er genoss, wie der Wind förmlich mitsang.
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   So 7 Jun 2015 - 3:25

Sinet

Es vergang etwas Zeit, ehe Sinet schließlich etwas bemerkte:
Ein Pfeifen, leise, aber hörbar.
Das Schiff sinkt!, dachte er danach aufgebracht und hörte schlagartig auf, zu singen.
Was hatte das nur zu bedeuten?
Das Schiff sackte kurz ruckartig ab und begann dann gleichmäßig zu sinken.

Schnell reagierte er, stand auf und sah über die Reling, ob das Schiff an höhe verlieren und dann abstürzen würde? er hoffte nicht, doch als er dann plötzlich andere Menschen wahrnahm wusste er, dass es etwas anderes war.
Schnell packte er Leya am Handgelenk und zog sie rennend etwas weg um sich dann zwischen ein paar aufgestellten Fässern zu verstecken.

Die Mitglieder des Schiffes liesen nach einigen Minuten zwei Strickleitern hinab, anscheinend wollte jemand aufs Schiff.
Er rechnete mit eins-zwei Leuten, doch nein! es war eine gesamte Gruppe!
Fuck!, stammelte er leise in seinen nicht vorhandenen Bart und biss sich leicht auf die Unterlippe.

Es war bestimmt der Kapitän und nun würden die Probleme außer Kontrolle geraten, was konnte er den tun, außer sich weiterhin versteckt zu halten?-nichts.
"was machen wir jetzt?", fragte Sinet leise Leya, deren Handgelenk er noch immer leicht umschlossen hielt um sie in Deckung zu halten.

Er atmete leise und flach.
Nun hieß es: "abwarten und Tee trinken".
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   So 7 Jun 2015 - 10:23

Leya

Sie War zunehmend in ihren gedanken versunken, während sie schweigend sinets gesagt genoss. Manchmal gab es wohl einfach nichts zu sagen, u d die war ein solcher Moment. Selbst wenn sie etwas gesagt hätte, so wäre es doch unwichtig in Anbetracht dessen, dass sie Sinet dann bei seinem Gesang gestört hätte.
Und auf seine Frage wollte sie nicht weiter eingehen, es erklärte sich doch von selbst, und er kannte die Antwort.
Wie stellte er sich das eigentlich vor unter trunkenbolden im altersdurchschnitt von 45 aufzuwachsen, als Mädchen und dann noch als die Tochter das captains.

Es war nicht i mer alles so wie es schien, schon gar nciht in ihrem Leben, zwar ließ sie selten etwas von dem nach draußen, was eigentlich in ihr vorging, sie konnte es doch so gut vor anderen verstecken!

Da nahm auch sie nun plötzlich das pfeifen wahr, doch ehe sie reagieren könnte, hatte Sinet schon reagiert und sie mitgeschliffen. Sie stolperte hinter ihm in Deckung.
Sie wusste was das nun bedeutete und eigentlich hatte sie als Teil der Crew helfen müssen.
Nun wurde das Schiff sinken und der captain wurde mit aufsteigen , warum nur so plötzlich auf einmal,? In dem pfiff lag etwas hektisches und Tatsache, da wir etwas schien gelaufen, denn nun kletterten einige unbekannte, verschreckt Gesichter die Leitern hinauf und auf das Schiff. Gefolgt vom captain.

Sinets frage hatte sie fast überhört, doch wandt sie sich nun zu ihm, der ebenso gestresst und unsicher wirkte wie wohl die geißeln, die gerade auf dem deck Fuß fassten.
"Um ehrlich zu sein weiß ich das nicht.. war x nicht das worauf wir gewartet hatten. . Be rich glaube nun ist der falsche Zeitpunkt um dich dem captain zu offenbaren. Hier läuft etwas falsch, bleib du in Deckung und laufe bei einem geeigneten Zeitpunkt hinunter zu meinem zimmer. . Erinnerst du dich an den weg? " Sie fischte nach ihrem Schlüssel und wand sich aus seinem gr offen um ihm dann den schlüssel zu reichen, ehe sie aus der schützenden Deckung trat, noch bevor der captain hinauf kam. Es wäre zu verräterisch, wnen sie erst später von dort auftauchen würde.
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   So 7 Jun 2015 - 12:07

Sinet

Als Leya ihm nun plötzlich ihren Zimmerschlüssel überreichte und frage, ob er den den Weg kenne flüsterte er knapp:"j-ja" und nahm ihn entgegen.
Eigentlich hatte er den Weg nicht mehr ganz im Kopf, doch er würde die Tür sicher an dem Einschussloch, welches er schon bei dem ersten Anblick bemerkt hatte, wiedererkennen.

So stand sie also unbemerkt auf und ging langsam von dannen, er wartete noch, bis der größere Mann von der Treppe verschwand, eher er dann blitzartig losstürmte und die Treppen hinab lief.

Eigentlich hätte er die Leiter nehmen können, doch war die Treppe einfach der schnellste Fluchtweg und so rannte er leichten Schrittes durch die Gänge, einmal rechts einmal links, bis er an der verhofften Tür ankam.
Kurz betrachtete er die Tür, suchte nach dem Einschussloch welches er dann auch fand, steckte den Schlüsse in das Schlüsseloch und drehte ihn.
Die Tür öffnete sich mit einem leisen knacken und schnell war er zwischen Tür und Türrahmen hindurchgehuscht.

Ehrlich gesagt, war Sinet gerade etwas überfordert, nun würde er noch mehr Probleme bekommen, als sie eigentlich nötig waren.
Er schloss die Tür hinter sich, ob er abschließen solle?-er wusste es nicht und machte es schließlich als Reflex.
wie erbärmlich ... , dachte sich Sinet, als er sich an der Tür hinablies, er konnte Leya doch nicht noch mehr mit hineinziehen.
Wiederum hätte er den Schlüssel einfach in einem unbemerkten Moment stehlen können und Leya wüsste nichts davon, so könnte er sie vor schlimmen Dingen bewahren.

Dort sitzend lauschte er nach draußen, seine Ohren waren nicht gerade die Schlechtesten, so hörte er nicht gerade selten, wie jemand der weit entfernt war, nieste oder ruckartig durch die Nase Luft holte.
Dennoch bemerkte er erst jetzt, als das Adrenalin abnahm, die vielen Schritte die von den Leuten der Crews kamen.
so eine ... verdammte scheise, sprach er zu sich selbst leise und sah nach Destiny welche sich noch immer fest in den Mantel gekrallt hatte.

Er wusste nicht was nun zu tun war und plötzlich begann sein Herz wieder zu rassen.
Sinet dachte an schlimme Dinge, die passieren könnten und erinnerte sich, an seinen ersten Mord.
Ganz genau spürte er noch den Bluttropfen, welcher damals vom Halse des Mannes in sein Auge sprang, diese Blutrote farbe im Auge war dickflüssig und erinnerte ihn an billige Augentropfen.
Laut ein-und ausatment warf er diese Gedanken weg und beruhigte sich schnell wieder, dennoch saß er noch immer an der Tür, nicht bereit, von ihr zu weichen.

wo habe ich mich da nur wieder hineingeritten?
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vivi
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   Mo 13 Jul 2015 - 21:21

Ozma

Der Schmerz über den Verlust der fast leeren Flasche Rum hielt sich nur für wenige Minuten. Die Droge floss bereits durch das Blut der Piratin und machte sie noch uninteressierter für ihre Umgebung, als sie es ohnehin schon war. Ohne mit der Wimper zu zucken rückte sie die dunkle Sonnenbrille auf ihrer kleinen Nase zurecht und strich sich aus Routine die langen Haare zurück. Es wunderte sie nicht die Bohne, dass sie eben Zeuge von zwei Piraten wurde, die sie nie vorher an Bord gesehen hatte, denn Ozma war das egal. Die Fähigkeit sich ein Gesicht zu merken, geschweige denn irgendwelche Namen, war ihr nicht gerade in die Wiege gelegt worden. Nicht, dass es sie interessiert hätte.
Als die beiden sich davon machten und aus Ozmas Sichtfeld verschwunden waren, hatte sie sie bereits wieder vergessen. Lautstark ließ sie ihre Knöchel knacken und überlegte, was sie wohl tun sollte. Langsam schlenderte sie zur Reling und nahm es sich noch heraus, Caleb im Vorbeigehen den Mittelfinger zu zeigen. Seine Reaktion interessierte sie herzlich wenig, da er vermutlich bereits wieder zu einem langen Nickerchen angesetzt hatte.
Ein Schwarm Vögel schrie sich in der Ferne gegenseitig an und der Wind über den tiefliegenden Wolken lies die langen starken Seile und das schlaffe Segeln flattern und knarzen. Lässig lehnte sich die Piratin über die Reling und stützte ihren Kopf auf die gekreuzten Arme. Sie hatte die perfekte Größe um so an die Reling gelehnt zu stehen, ohne sich den Rücken zu verrenken oder in Gefahr zu geraten runter zu fallen, wenn sie doch mal etwas zu viel getrunken haben sollte.
Bei Narian war es einmal wirklich knapp geworden, als der große Kerl sich eines Nachts, nach einer langen ausgiebigen Feier, mal rücklings gegen die schmale hölzerne Begrenzung gelehnt hatte. Bei der Erinnerung stahl sich ein kaum merkliches Lächeln auf Ozmas sonst ausdrucksloses Gesicht.
Sie war nicht wirklich gut auf den Kapitän und seinen fragwürdigen Sidekick zu sprechen. Als ihr Blick über die Wolken glitt, die das Schiff wie eine dünne schützende Schicht gegen die neugierigen Blick der Menschen Principias abschirmten, wurde ihr bewusst, wie langweilig ihr war. Sie hätte die beiden Männer gerne begleitet, aber diese schienen lieber etwas mehr Zeit zu zweit haben zu wollen. Sie schnaubte leise, unsicher, ob sie belustigt oder beleidigt sein sollte.
Sie wäre eine gute Begleitung gewesen…  hätte die beiden nicht aufgehalten, im Gegenteil. Sie hatte zwar kürzere Beine aber das bedeutete noch lange nicht, dass sie mit den beiden größeren Piraten nicht hätte mithalten können. Die hätten Augen gemacht. Ozma hätte ihnen jedes Hindernis breitwillig aus dem Weg gesprengt.
Als wollte der Zufall ihr einen Streich spielen, ertönte in diesem Moment ein lautes Grollen aus der Ferne und riss sie aus ihren Gedanken. Die selbsternannte Sprengstoffexpertin schreckte hoch. Dieses Geräusch, wenn auch aus weiter Ferne, kam ihr schrecklich bekannt vor. Skeptisch zog sie die Augenbrauen hoch und bezweifelte nicht einen Moment lang, dass diese Explosion mit der Mission ihres Kapitäns zusammenhängen musste. Ärger folgte der Crew der Clockwork Heart gewöhnlich auf Schritt und Tritt, genauso, wie die Friedenswächter sämtlicher Regionen Secratias.
Es war wieder still geworden und über den Wolken erschien es, als wäre nie etwas passiert. Trotzdem, einer stillen Eingebung folgend, sprang Ozma auf und eilte in ihre kleine Kammer.
Der Raum war unordentlich und vollgestellt mit allerlei Dingen, doch die Lilahaarige fand sich problemlos zurecht. Schnell griff sie einen Gürtel von dem kleinen robusten Arbeitstisch, den sie vor ein paar Jahre mithilfe der anderen Piraten aus einer Villa irgendeines reichen Schnösels gestohlen hatte. Auf der verrußten, zerkratzten Arbeitsplatte hatte sie schon eine Menge potentielle Zerstörung in schmale Zylinder geformt, die die Piraten verlässlich in vielen Situationen geholfen hatten.
Mit geübtem Handgriff legte sie den schwer beladenen Gürtel um ihre Hüften und trat feierlich wieder in das helle Sonnenlicht an Deck. Nur wenige Sekunden später hörte sie den schrillen langgezogenen Ton von Bronzes nerviger Pfeife. Das war das Signal für Ärger.
„Mit mir wäre das nicht passiert“, knurrte sie nur und machte sich, wie der Rest der Crew an Bord, an die Arbeit. Sie alle funktionierten perfekt, denn jeder hatte seine Aufgabe, die er schnell und routiniert durchführte. Nicht mal eine halbe Minute nach Bronzes Signal begann das Schiff zu sinken. Es durchbrach eindrucksvoll die dünne weiße Schicht der Wolken und offenbarte sich der Stadt.
Zwei Mitglieder der Crew ließen auf Ozmas Befehl hin unisono die Strickleitern herab, die an der Seite des Schiffes angebracht waren.
Während sich die Augen der meisten Piraten auf das Chaos am Erdboden und auf die Neuankömmlinge richteten, die soeben erschöpft und ziemlich planlos an Bord gestiegen kamen, bemerkte Ozma aus den Augenwinkeln eine ganz andere Bedrohung.
Die schwarzen Pegasi waren zwar noch entfernt, doch die Crew der Clockwork Heart kannte sich zu genüge mit den dazugehörigen Reitern aus.
„Das wird ein Spaß“, brummte Ozma , versprühte jedoch alles andere als Freude. Die Piratin hörte nach 15 Reitern auf zu zählen. Sie schätzte etwa drei Minuten, bis die Friedenswächter das Schiff erreicht hatten. Da die Piratin aus dieser Entfernung nichts ausrichten konnte, musste sie wohl oder übel warten, bis die Bedrohung das Schiff erreicht hatte. Das würde eine heikle Flucht werden.
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   Sa 15 Aug 2015 - 15:31

Bronze

Normalerweise hätte es nicht in Bronzes Natur gelegen, sich vorzudrängeln und Andere zurückzulassen, während er selbst bereits an der Leiter hing. Und weil er sich nicht vollständig von dieser Angewohnheit lösen konnte, blieb er am Ende doch der Vorletzte, der sich auf die Sprossen der Leiter begab. Und zurück ließ er den Geistlichen. Weil er wusste, dass der junge Mann nicht fliehen würde. Offensichtlich, wegen seiner versichernden Worte, die er gegenüber dem Piratenkapitän so eben ausgesprochen hatte. Außerdem erschien er Bronze nicht wie Jemand, der die erstbeste Chance ergreifen würde, sich aus der Affäre zu ziehen, während seine vermeintlichen Freunde noch mitten drin steckten.
Als Bronze also frei schwebend an der Leiter hing, erklungen die ersten Schüsse und das Schiff hatte sich längst wieder in Bewegung gesetzt. Es war vielleicht nicht alles nach Plan A gegangen…und auch Plan B war gehörig schief gegangen. Aber Plan C klappte einwandfrei. Und selbst wenn es zu weiteren Unterbrechungen kommen würde, wäre Bronze mit Plan D bis Z darauf vorbereitet. Das konnte man von den Friedenswächtern nicht behaupten. Sie waren offensichtlich überfordert. Einige von ihnen hatten ihre eigenen Waffen gezückt – nicht alle davon jedoch überhaupt Schusswaffen. Selbst für Friedenswächter war das nämlich eine Ware, an die nicht jeder so einfach herankam. Mit ihren Schwertern konnten sie noch nichts beschicken. Aber es würde nicht lange dauern bis sie auch dafür nah genug gekommen waren.
Die Schüsse, die vom Deck des Piratenschiffes ausgingen, trafen ihre Ziele jedoch. Bronze hörte die Schreie der Friedenswächter, die getroffen wurden und das Wiehern der Pegasi, die alleine in der Luft zurückblieben, weil ihre Reiter vom Sattel gefallen waren.
Als Bronze sich letztendlich über die Reling schwang und die Strickleiter daraufhin eingezogen wurde, verlor er keine weitere Zeit mehr. Er wischte sich eine Haarsträhne aus dem Gesicht und mischte sich unter seine Crew, um Anweisungen zu geben, wie sie weiter fortzufahren hatten. Bronze legte es nicht darauf an, tatsächlich im Nahkampf gegen die Friedenswächter anzutreten. Alle hatten sie noch nicht ausschalten können. Aber das Schiff hatte längst wieder an Flughöhe und Geschwindigkeit zugenommen, sodass es den übrigen Reitern immer schwerer fiel, ihnen zu folgen. Und als Bronze kurze Zeit später an der Reling stand, der aufkommende Wind heftig an seinen Haaren und seiner Jacke zog, verschwanden die Pegasi und ihre Reiter als nur mehr schwarze Punkte immer weiter am Erdboden. Knapp lächelnd nickte er, bevor er sich umdrehte, wo beinahe die gesamte Crew und sämtliche Neuzugänge auf dem Deck versammelt waren.
Er räusperte sich kurz, wischte sich erneut eine Haarsträhne aus dem Gesicht und schritt auf die Mannschaft zu. „Gut gemacht“ meinte er, warf vor Allem Ozma einen längeren Blick zu und wandte sich dann wieder an den Rest der Crew, sowie an seine „Geiseln“.
„Zeigt unseren Mitbringseln ein paar leere Zimmer…ich kann mir vorstellen, dass sie müde sind“
Vorerst waren sie in Sicherheit. Die Friedenswächter würden sie nicht weiter verfolgen. Nicht mehr als sowieso schon. Es war nicht so gelaufen wie geplant, aber besser als am Ende erwartet. Er hatte in Principia nicht das bekommen, was er wollte und das war seine eigene Schuld. Er hatte jedoch ganz andere Informationen bekommen und würde mehr über diese Terroristen herausfinden, die das Café überfallen hatten. Also war er vielleicht doch nicht mit leeren Händen ausgegangen.
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   So 16 Aug 2015 - 0:24

Narian
Alter Schwede, ich brauchte erst einmal einen Drink!, war Narians erster Gedanke, als auch er das Deck des Schiffes erreicht hatte. Nach der ganzen Scharade mit den Friedenswächter fühlte er sich seltsamerweise müde und in der Hitze des Gefechts haben die Piraten jene mitgenommen, die zwar nicht zur Crew gehörten, aber mit von der Partie „Schlachtfeld“ waren. Da Narian die Namen derjenigen nicht sonderlich interessierten - er sie vielmehr im nächsten Moment vergessen würde - beschloss er ihnen einfach Spitznamen zu geben. Wen haben wir denn da? Ein Typ, der mit seiner Geige oder Violine – verurteilt mich nicht, sehe ich auch nur im Entferntesten so aus, als wäre ich ein Spezialist in diesen Dingen? Oder als würde mich der Unterschied interessieren? – herum lief. Geigentyp., sprach Narian in Gedanken, als würde er seinen Ideen einem Publikum vorführen, das ihn jedoch nur als einen Schluckspecht kennen würde und demnach wahrscheinlich weniger an einer seiner Hirngespinste und unnötige Einfälle interessiert wäre. Daneben stand ein Mädchen mit schwarzen Haaren und extrem blasser Haut. Japanese Ghostgirl, fiel dem Stellvertreter ein. Hach, das beginnt ja echt Spaß zu machen. Wen haben wir da noch… Der Typ mit den weißen Haaren sprang ihm sofort ins Auge. Nicht, weil ihn sein Äußeres in irgendeiner Weise anzog, vielmehr, weil man blind sein musste, um nicht den Verdacht zu haben, dass dieser Kerl schwuler als schwul war. So dachte jedenfalls der Braunhaarige. Well, hello Captain Rainbow. Nice to meet ya too, entschied er letztendlich. Aber hallelujah, als wäre die Haarfarbe nicht selten genug, entdeckte er tatsächlich den nächsten mit der gleichen Haarfarbe, doch diesmal entdeckte Narian nichts Auffälliges an ihm. Ich taufe ihn 0815, dachte er entschieden und nickte dabei. Zu guter Letzt stand ein Mädchen mit grünen Haaren herum, die ihn seltsamerweise an Spinat erinnerten. Spinatenfresse wird es also sein
Diese Überlegungen ließ er sich durch den Kopf gehen, während er die Distanz zwischen seinen geliebten Rumflaschen und sich überbrückte. Sogleich schnappte der Braunhaarige sich eine Flasche, ohne recht darauf zu achten, welche er genau erwischte, führte den Hals an seinen Lippen und kippte die Flasche, nur um vom Resultat enttäuscht zu werden. Das verdammte Ding wagte es doch tatsächlich leer zu sein! Ihm entfuhr ein genervter Laut, ehe er die Flasche weg warf und als würde sie ihn ausspotten wollen, schaffte sie es, beim Aufprall auf den Boden heil zu bleiben. Sie trieb es sogar so weit und drehte sich einige Mal, bis sie letztendlich langsamer wurde und der Hals der Flasche auf eine Person zeigte. Das brachte ihn auf eine Idee, die ihm ein Lächeln auf seine Lippen zauberte – trotz Rummangels, ein Wunder! „Spinatenfresse! Pflicht oder Wahrheit?“, entfuhr ihm der ursprünglich geheim ausgedachte Spitzname des Mädchens, ehe er sie herausfordernd zu einem Spiel einlud, das wohl so gut wie jeder kennen sollte. Dabei wackelte er mit seinen Augenbrauen und kam der Gruppe von Leuten wieder näher.
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nasu
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   So 16 Aug 2015 - 2:40

Die Leiter tanzte wild als sich nur eine Person darauf befand, ihr Tanz wurde immer verwirrender unter den Fehltritten, hastigen Fingern die Halt suchten.
Shirós Tanz mit der abgegriffenen Strickleiter fand nur schleichend ein Ende, dauerte es bis die unfreiwilligen Geiseln über die Reling an Bord kamen.
Brav hatte er sich Angestellt, den Blick hoch zu dem imposanten Schiff gerichtet. Wie es seinen mächtigen Schatten auf die gesegnete Stadt warf.

Ächzend zog er sich mit einer helfenden Hand auf das morsche Holz, das von unzähligen Schritten bereits matt und zerfasert war. Shiró schabte mit seinem Fuß über die geschichtsträchtige Faserung des Holzes, obwohl die festen Balken ihn in der Luft trugen. Wispernd verriet sich der Wind in jeder Fuge, erfand neue Bahnen, fuhr durch das helle Haar aus neuen Richtungen und juchzend begrüßte Shiró das Gefühl des Fluges. Auf wackligen Beinen trat Shiró an die Reling, hielt sich daran fest und sah mit staunendem Blick zu, wie sie immer mehr Entfernung zwischen sich und ihre Verfolger brachten.
Die Pegasi wurden sich wiehernd ihrer schrumpfenden Identität bewusst. Wie sie immer weiter in den Hintergrund seines Blickes gedrängt wurden. Gemeinsam mit Sorgen. Verantwortung. Ängsten.
Mit ihnen verstummten auch die Explosionen von abgefeuerten Waffen, die Schreie verwundeter und frustrierter Friedenswächter.
Sie wurden abgelöst von den triumphierenden Rufen der Piratenmannschaft.
Mit einem breiten Grinsen wandte Shiró sich wieder der Mannschaft mit ihren Geiseln zu.
Er zupfte geduldig an den Knöpfen seines Jacketts, während er dem Kapitän geduldig zuhörte. Sein langes, kupferfarbenes Haar wurde von dem starken Wind mit getragen, so entdeckte er erst spät das rotierende, mechanische Auge.
So erstaunt von dem offensichtlichen Fund, presste Shiró seine Faust gegen ein breites Grinsen.
Eigentlich hatte er vorgehabt, schnellen Schrittes bei dem Kapitän anzukommen, jedoch kam er nicht sonderlich weit auf seinen wackligen Beinen. Es stellte sich als äußerst schwierig heraus, auf dem Schiff von A nach B zu kommen.
Sein Verlangen das Gesicht des Kapitäns zu betasten, legte sich bei seinen Worten. Schlafen. Sie würden also länger auf dem schwebenden Schaukelpferd verweilen.
Stolpernd suchte Shiró bei den kleinen Jungen mit dem Äffchen halt.
„Ich will mit dir in ein Zimmer!“ verkündete Shiró und strich dem Jungen ungeniert durch das rötliche Haar. Passte darauf auf, nicht von dem hektischen Äffchen gekratzt zu werden.
„Du hast so hübsches Haar.“ Bei seinen Worten zwirbelte er eine Strähne des bronzefarbenen Haars zwischen seinen Fingern.
„Und ich freue mich darauf, deinen kleinen Freund kennen zu lernen!“ ein sanftes, beruhigendes Lächeln erhellte die blauen Augen.
„Ich werde auch ganz vorsichtig und sanft sein.“ Versprach Shirò, schnappte sich die Hand der Jungen und riss sie hoch.
„Wir beide können beim Kapitän schlafen!“ verkündete Shiró mit einem breiten Lächeln.
„Das wird lustig.“ Hauchte er so leise, das der Wind seine Stimme hinfort trug.
Shiró zwinkerte Fiddler zu und ließ seine Hand wieder los, winkte dem Kapitän aufmunternd zu.
„So viele Zimmer sind bestimmt nicht vorhanden.“ Erklärte er, während er versuchte aufrecht stehen zu bleiben.
Die beiden Männer faszinierten ihn mit ihrem Haar, das wie getrocknetes Blut aussah.
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   So 16 Aug 2015 - 2:52

Leya

Wie kribbelnden Ameisen tummelten sich auf ein Mal die Menschen um dem Deck des Luftschiffes. Leya stand nun da UND wusste nicht rceht was zu tun war, selbst als Bronze sein Kommando erteilte, den fremden eine Unterkunft zu gewähren schließlich war das noch Sinet, der im untersten Stockwerk saß und wartete. Sie musste unbedingt darüber mit Bronze reden, doch dieser hatte mit Sicherheit none sser es zu tun. Zumindest im Moment hatte die Crew schlimmere Probleme, als einen blinden Passagier. Schließlich befand sich nun ein wilder häufen an Geiseln auf dem Schiff, welche Bronze von der Stadt mit hinauf gebracht hat
unschlüssig betrachtete leya die Situation, während sie eine Hand in die schmale Taille legte und an ihrem blonden Haar herumfummelte. Ihr blick glitt über die Personen, welche nun noch und nach hier ankamen u d das deck füllten mit stimmen und Lärm.
Sie seufzte während sie nun doch beschloss zu Bronze hinüber zu gehen. Dieser hatte zwar mit Sicherheit besseres zu tun, dich leya wollte die sache lieber klären, bevor unliebsame fragen auftauchten, oder Sinet gar gefunden wurde, ohne dass sie etwas darüber verraten hatte.
Der Kapitän war ein gerechter man, so glaubte Lea und appellierte deshalb an seinen Verstand und die Logik.
Schließlich würde Sinet niemandem schaden oder weh tun. Er wäre einfach da. Er könnte auch mit anpacken...
Erneut scannte sie die menschen, dabei stellte sie fest , wie unterschiedlich diese doch waren. Ein Junge mit einer geige und eine Art geistlicher waren nur ein Beispiel dafür. Doch dem schenkte sie nicht länger Beachtung, während sie mit langen Schritten über das deck geringe rzu Bronze lief.
"captain! " sprach sie ihn an, als sie ihn erreichte und musterte sein gesicht, versuchte dabei abzuschätzen, ob es wirklich der rechte Zeitpunkt war um etwas dergleichen zu besprechen, doch sie entschied sich dafür.
"Ich weis es ist nicht unbedingt de r passende Zeitpunkt, abe r wir haben einen blinden Passagier an Bord" teilte sie ihm mit und versuchte einen ruhigen Blick in Richtung seiner Augen, damit er auch ja erkannte, dass diese Aussage in keinem Fall abfällig öde retten gemeint wäre.
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   So 16 Aug 2015 - 12:32

Sinet

Oben war ein wenig mehr Tumult aufgekommen, dass merkte er, doch was war da oben bitte los?
Er saß noch immer an der Tür und stellte sich auf um ein wenig in den Raum hinein zu gehen.
Sein Puls war wieder normal geworden und er hoffte einfach, dass alles gut werden würde.
Naja und wen nicht, wäre dies halt nicht gerade sonderlich gut, doch wiederum schwer vermeidbar.

So lief er also im Raum auf und ab um sich wenigsten etwas die Zeit zu vertreiben.

Doch plötzlich kam ihm die Idee, Destiny zu schicken um sich wenigstens ein paar Informationen einzuholen, beziehungsweise, Leya ein kleine `Hilfe` zu schicken, den was wäre, wen diese `neuen Leute`, nicht zu Crew gehören und stress machen?
So nam er Destiny also auf den rechten zeigefinger und gab ihr ihre Anweisungen.
Langsam ging er zur Tür und schloss diese auf, er öffnete die Tür ein kleines Stück und lies Destiny durch den Spalt nach draußen fliegen, zu Leya.
Der kleine Moskito flog durch die Gänge, nach oben auf das Deck und flog zunächst in höherer position, bis der kleine Moskito sein Ziel fand und langsam auf Leyas Rücken zuflog, um sich dann am Stoff hinaufzuhangeln und schließlich auf ihrer Schulter zu sitzen.
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Lillien
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   So 16 Aug 2015 - 23:39

Meya
 
Meya stand an der Reling und starrte fasziniert auf das immer kleiner werdende Principia und erkannte, dass auch die Friedenswächter allmählich zurückfielen. Erleichtert atmete sie erstmal durch.
Sie brauchte erstmal ein paar Minuten, bevor sie sich von dem atemberaubenden Ausblick lösen konnte. Aber wohin genau flogen sie denn jetzt? Sie wollte gerade laut nach dem Ziel fragen, als der eine Pirat, der auch im Café war, mit Flaschen um sich schmiss und nach irgendjemanden rief. Aber wer zur Hölle war Spinatfresse? Sie schaute sich mehrmals um, ob sich jemand angesprochen fühlte, aber niemand schien gemeint zu sein. Und mit wem wollte er Wahrheit oder Pflicht spielen? Fragend blickte sie den Piraten an, da bemerkte sie, dass dieser sie ebenfalls anguckte? Meinte er etwa sie? Scheint so, da sie hier auch die einzige mit grünen Haaren war. Vielleicht war es hier auch Brauch, als erstes ein Spiel zu spielen?, achselzuckend ließ sie sich gegenüber der Flaschenöffnung sinken. „Pflicht.“, sagte sie, da sie gerade keine Lust auf Fragen beantworten hatte und das ohnehin viel spannender war. „Und ich heiße Meya übrigens, nicht ‚Spinatfresse‘“, fieberhaft suchte sie nach irgendeinen Namen, die sie ihm geben könnte, doch ihr fiel einfach nichts ein und so beließ sie es erstmal dabei, während sie auf ihre Aufgabe wartete. Trotzdem fand sie, dass ‚Spinatfresse‘ kein sonderlich netter Name war. Besonders, da Spinat noch nicht mal schmeckte.
 
Eigentlich hatte sie noch keine Lust irgendwo zu schlafen, denn noch immer floss Adrenalin durch sie und hielt sie wach. Und wenn sie jetzt etwas spielen, wollte sie erst recht nicht schlafen gehen. Außerdem war sie sich nicht sicher, ob sie so schlafen könne, wie sie so weit in der Luft schwebten, auch, wenn sie nicht an Höhenangst litt, war ihr das Ganze nicht ganz geheuer. „Und? Wohin fliegen wir eigentlich?“, sie hoffte, dass das Schiff Richtung Aspera flog. Sie hatte schon lange nicht mehr ihre Geburtsprovinz gesehen und eigentlich auch noch nie von so weit oben, nur ab und zu mal von einem Baum aus, auf den sie geklettert war. Aber das ist bestimmt nichts gegenüber dem fliegenden Boot. „Hat das Schiff auch einen Namen?“
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   Mo 17 Aug 2015 - 19:20

Fiddler

Ein echtes Piratenschiff also. Jetzt war er tatsächlich hier und so groß Fiddlers Fantasie bekanntlich auch war, so sehr übertraf das Schiff mitsamt seiner Crew nun alle seine Vorstellung in seiner Echtheit. Denn in dieser Hinsicht war das Schiff seinen Träumen überlegen: Es war real. Er brauchte erstmal seine Zeit, um sich zu orientieren, sich an das Spektakel um ihn herum zu gewöhnen. Den Ort, den er nur aus den Büchern und Geschichten kannte, die man ihm im Heim erzählt hatte. Bevor er seinen eigenen Weg gegangen war, ohne je gelernt zu haben, wie man Buchstaben und Zahlen entziffert. Hätte er es aber damals gelernt, so hätte er mit Sicherheit auch weiterhin noch Geschichten über Piraten gelesen. Stattdessen hatte er Musik gespielt, die ihn an Abenteuer erinnert hatten. Und jetzt war er selbst mitten drin.
Der Kapitän sprach von Schlafplätzen. Ein längerer Aufenthalt also, und anders hätte Fiddler es auch gar nicht gewollt. So schnell würde er dieses Schiff nicht mehr verlassen. Und hoffentlich schon gar nicht über die Planke.
Speckles war hingegen weniger beeindruckt und eher misstrauisch, hatte sich längst wieder auf der Schulter des Musikers breit gemacht und passte auf, dass ihm niemand Unerwünschtes mehr zu Nahe kam. Der Einzige, der dem Jungen mit den kupferfarbenen Haaren, Kratzwunden zufügen durfte, war Speckles selbst. Der Affe bemerkte den sich nähernden jungen Mann demnach bevor Fiddler es tat. Sofort ging er in Abwehrhaltung, weil er den Weißhaarigen nur flüchtig von zuvor aus dem Café kannte. Außerdem hatte er etwas Ungewöhnliches an sich…etwas beinahe Unmenschliches.
Als Fiddlers Blick dann auch endlich auf Shiró landete, kraulte er Speckles beruhigend mit einer anderen Hand, weil er sich natürlich kaum vor dem Weißhaarigen fürchtete. Immerhin fand Fiddler ihn lustig und er hatte sich um ihn und die Anderen gekümmert, als sie im Café angegriffen worden waren.
So genau hatte Fiddler sich noch gar keine Gedanken über die Zimmerverteilung gemacht, hatte gar nicht daran gedacht, dass es vielleicht gar nicht genug Zimmer für jeden Einzelnen geben würde. Als Erstes hätte er dabei wohl an Jemanden gedacht, den er schon länger kannte. Aber Nima war ein Mädchen und sie würde es wahrscheinlich vorziehen, sich ein Zimmer mit einem anderen Mädchen zu teilen. Dann blieb da noch Noah (extra für dich, Nasu). Aber jetzt hatte Shiró zuerst gefragt und Fiddler ließ sich schnell von dessen eigentlich ungewöhnlichen Enthusiasmus mitreißen.
Breitwillig ließ er die Berührung des Weißhaarigen zu, weil er selbst absolut keine Berührungsängste hatte. „Danke“ antwortete er dann ernsthaft lächelnd auf das Kompliment. „Ich hab’s von meinen Eltern“ erklärte er daraufhin, und deutete nochmals auf seine Haare, falls diese bereits in Vergessenheit geraten waren.
Speckles hingegen knurrte, als er sich vom „kleinen Freund“ angesprochen fühlte und war wohl weniger enthusiastisch über den Vorschlag. Fiddler winkte nur ab. „Keine Sorge, er freut sich auch“ meinte er und nickte noch mal zur Versicherung. „Speckles, gib Shiró die Hand…äh…Pfote“ Widerwillig tat Speckles genau das, knurrte den Weißhaarigen aber trotzdem an. Er war seit dem Angriff extra vorsichtig geworden, mit wem der junge Musiker verkehrte. Er wollte seinen Besitzer um jeden Preis beschützen.
Von der Idee mit dem Kapitän war Fiddler weniger begeistert oder überzeugt, aber der Mann mit den bronzenen Haaren schien ihn sowieso nicht gehört zu haben und war damit beschäftigt, mit einem Crewmitglied zu reden. Irgendwie zweifelte Fiddler trotz erheblicher Defizite was die Menschenkenntnis anging, daran, dass der Kapitän noch Platz in seinem eigenen Zimmer hatte…und diesen auch einfach so aufgeben würde. Abgesehen davon ließ Fiddler sich jedoch schnell wieder mitreisen.
„Oh ja!“ rief er gleich begeistert und grinste Shiró arglos an. „Wir können Kissenschlachten machen und Buden bauen und uns die Fingernägel lackieren und uns Geheimnisse erzählen“ Er lachte fröhlich.
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BeitragThema: Re: An Board der Clockwork Heart   Mo 17 Aug 2015 - 19:47

Bronze

Nachdem Bronze davon ausgehen konnte, dass sich um die Neuzugänge gekümmert wurde, hätte es eigentlich auf seiner neu geformten Tagesordnung geheißen, sich nun zu verziehen und darüber nachzudenken, was jetzt zu tun war. Von Principia würden sie sich fürs Erste fernhalten müssen. Was er dort zu erledigen gehabt hatte, musste verschoben werden oder in eine andere Provinz verfrachtet werden. Es war davon auszugehen, dass die Individuen der Gruppe, die sie in Principia aufgesammelt hatten, eben auch in Principia hier Zuhause hatten. Solange sie kein Ärger machten, würde er sie nirgendwo absetzen, wo sie sich nicht zurechtfinden würden. Aber es würden Wochen, wahrscheinlich Monate vergehen, bis sich das Schiff wieder in der Nähe von Principia blicken lassen konnte. Das musste er den Jungs und Mädchen erklären, ihre Reaktion dann vielleicht bei seiner Entscheidung, was den nächsten Schritt anbelangte, in Erwägung ziehen. Und bis dahin konnten sie immer jede helfende Hand auf dem Schiff gebrauchen. Der Geistliche schien zum Beispiel ein hervorragender Kämpfer zu sein. Und er schien Bronze zu vertrauen. Und auch die Anderen schienen talentiert zu sein.
Es war allerdings eigentlich zu erwarten gewesen, dass er sich so schnell noch nicht von seiner Crew losreißen konnte. Natürlich gab es Fragen. Die gab es immer. Mit leicht genervt gerunzelter Stirn drehte er sich zu Leya um, verschränkte dann die Arme vor der Brust bevor er ihr mit einer leicht gehobenen Augenbraue zuhörte. Er räusperte sich leicht. „Einen blinden Passagier…“ wiederholte er ganz langsam, ließ sich die Worte nachdenklich auf der Zunge zergehen und für einen Moment war noch nicht eindeutig klar, was er von dieser Neuigkeit hielt. Dann gab er jedoch ein Geräusch von sich, das wie die Mischung aus einem unterdrückten Lachen und einem Schnauben klang. „Hast du dich mal umgesehen? Wir haben ganze fünf blinde Passagiere an Board. Was macht einer mehr oder weniger schon aus? Ist er nützlich? Ist er zu gebrauchen? Wenn nicht, dann lass ihn Kartoffeln schälen bis er bei der nächsten Gelegenheit absteigen darf, wenn er möchte“ Er nickte Leya knapp zu, blieb aber noch kurz stehen, sollte sie noch weitere Fragen haben.
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