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 Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)

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nasu
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Mo 23 Feb 2015 - 23:35

Shiró

Er setzte einen Schritt vor den anderen, hatte die Arme ausgestreckt und balancierte auf dem Asphalt. Gemütlich, verträumt, während die Welt um ihn herum sich vor dem Regen rettete.
Shiro zuckte zusammen, als eine Kutsche vorbeifuhr und ihn nass spritzte.
Auch wenn er sich nicht mit dem Wetter konfrontieren wollte und seinen Spaziergang- so nannte er seinen Ausbruch, auf keinen Fall deswegen abbrechen wollte, gestand er sich doch ein, das er platsch nass war.
Shiro zupfte an dem weißen Pullover, der an seiner Haut klebte, seine Miene war beinahe enttäuscht von dem Umstand, in welchem er sich befand.
Die Nase gerümpft sah er sich um, entschied sich kurzerhand, in eines der vielen Cafés in der Straße einzukehren.
Wie das Schicksal so gerne mit ihm spielte, wählte er jenes, in dem sich bereits eine kuriose Gemeinschaft versammelt hatte.
Mit seinen Lippen brabbelte er einen undefinierbaren Takt, der ihn auf seinem Weg zu einem freien Platz begleitete, ihn unterhielt während der Junge darauf wartete sich eine sündhaft süße, heiße Schokolade zu bestellen.
Die Wolken beschatteten Augen sondierten die Lage nur langsam, seine Gedanken konnten sich kaum an etwas festhalten. Sprangen von grünem Haar zu einem Äffchen. Verlegenheit, einem Instrumentenkasten.
Ein Instrumentenkasten, wie schön, vielleicht würde der junge ja etwas vorspielen.
Shiro hatte noch nicht einmal gefragt und doch breitete sich auf seinem Gesicht ein vorfreudiges Lächeln aus.
In den Schatten des Cafés fiel er besonders auf, war wie ein Lichtstreif der durch die Wolken schien.
Er stellte sich neben die kleine Kellnerin, seine Augen bedachten sie mit einer ungewöhnlichen Sanftheit.
„Bring mir doch bitte, eine heiße Schokolade. Ich sitze da drüben.“ Shiro zeigte auf den Platz, auf welchem sich sein Umriss, nass auf der Sitzfläche abzeichnete.
„Würdest du für mich etwas spielen?“
Shiro lächelte ihn herzlich an, nickte zu dem Instrument neben dem Jungen, der ebenso leuchtendes Haar hatte.
Es war so schön bunt in dem kleinen Cafe, dass es Shiro das Herz auftat. Er selbst nur in einem kalten, zurückhaltenden weiß, genoss den Tumult um ihn herum.
(lulululu)
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Mikotsuki
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Di 24 Feb 2015 - 20:41

Nima

Grade brachte sie das  Früchteparfait zu ihren Gästen als sie heute zum dritten Mal die Türglocke läuten hörte. Dieses Mal war es ein recht großer Mann mit schneeweißen Haaren. "Es ist ein Wunder , dass er sich nicht den Kopf gestoßen hat." , dachte die junge Frau. Bevor sie sich zu ihm wandten konnte , kam er auf die Kellnerin zu und fragte nach einer billigen Unterkunft. Mit der Hand nach Westen zeigend antwortete sie „Wenn sie in Richtung Markt gehen , die zweite Gasse links hinein und dann …“, Nima stockte und deutete schnell in die entgegengesetzte Himmelsrichtung  , „...Ich meinte , gehen sie die Straße hinunter , da müsste eine billiges Hotel sein. Seien sie vorsichtig , in letzter Zeit gab es viele Diebstähle.“ Vor einigen Tagen hatte sie gehört , wie eine Gruppe von Männern planten das Gasthaus in der Nähe des Marktes niederzubrennen und sie konnte doch nicht einen ihrer Gäste in sein Verderben stürzen , besonders wenn sie nicht vorhatte die Brandstiftung aufzuhalten. Der einzige Grund wieso die Schwarzhaarige nichts tat war , dass der Besitzer der Unterkunft zwielichtige Geschäfte trieb , denn er entführte junge , hübsche , und das wichtigste Merkmal , verfluchte Mädchen und verkaufte sie an irgendeinen perversen Adligen. Sie verachtete nicht alle Adligen , nur die die sich für was besseres hielten. Ihre Gedanken wurden durch das klirren der Glocke unterbrochen.
Es kam ein weiterer Weißhaariger herein. Soeben wollte sie ihm mit dem üblichen Spruch begrüßen , doch dieser fragte schon nach einer heißen Schokolade und setzte sich ohne weiteres an einen Tisch.
Schulternzuckend ging sie wieder in die Küche und breitete den Kakao zu , den sie nach kurzer Zeit mit einem kleinem Schälchen Sahne zum Tisch brachte.
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Do 26 Feb 2015 - 0:22

Fiddler:

Und das war er. Der letzte Bissen. Und gleichzeitig auch Fiddlers unfreiwilliger Einstieg zurück in die Realität, in der es die eben noch verführerisch dampfende Mahlzeit nicht mehr gab. Dafür breitete sich das warme Völlegefühl endgültig in seinem Magen aus und er konnte sich leise seufzend zurücklehnen und ignorieren, wie sehr Speckles zeterte und mit ihm schimpfte, weil er dem kleinen Äffchen nichts übrig gelassen hatte. „Das ist ungesund für Vierbeiner wie dich“ erklärte er leise lachend und stupste seinem Haustier liebevoll gegen die Nase. Als hätte Speckles ihn nur zu genau verstanden, stellte er sich auf seine zwei Beine und schimpfte weiter. „Naja…meistens ein Vierbeiner“ Fiddler zuckte mit den Schultern und griff dann urplötzlich mit beiden Armen nach dem Affen und zwang ihn in eine feste Umarmung gegen die eigene Brust.
Komplimente für das Essen hatte er schon genug abgegeben, trotzdem schenkte er Nima noch ein weiteres Lächeln und murmelte ein ehrliches „Dankeschön“ in das Fell seines Haustieres, das sich mittlerweile heftig gegen seine Liebkosungen wehrte.
Gerade hatte er fragen wollen, was er verpasst hatte, da erschrak Speckles sich in seiner Umarmung so sehr, dass der Musiker sich einen tiefen Kratzer auf der Wange, knapp unterm Auge einfing, den Affen daraufhin sofort frei gab und sich mit einem halb zugekniffenen Auge das sofort austretende Blut auf der sonnengebräunten Haut verschmierte. Er wollte sich bei seinem kleinen Freund beschwere, war dann aber selbst von dem neuen Gast abgelenkt, der Speckles so erschreckt hatte.
Speckles war in etwa so lange verdutzt wie Fiddler es selbst war, als er den weißhaarigen erblickte, der ihm nicht gänzlich fremd war. Sicher, Fiddler kam viel herum und vielleicht gab es sogar den ein oder Anderen, dem er wegen seiner Musik im Gedächtnis geblieben war. Fiddlers Gedächtnis selbst war jedoch löchrig. Vor Allem dann, wenn es um Gesichter geht. Den Weißhaarigen und ihn verband jedoch ein kleines bisschen mehr als eine flüchtige Begegnung und das brachte Fiddler sofort in Verlegenheit, sowie zum herzlichen Lächeln.
Während selbst Speckles das bekannte Gesicht begrüßte – der kleine Affe hatte ein weitaus besseres Gedächtnis als der Musiker – winkte Fiddler ihm bereits zu. Der Name des jungen Mannes wollte ihm auf die Schnelle nicht einfallen, aber er machte sich keine Sorgen, dass er sich vielleicht vertan hatte. „Warum setzt du dich nicht zu uns?“ bot er ihm heiter an.
Für eine Antwort darauf blieb kaum Zeit, den nur kurze Zeit später betrat ein weiterer, weißhaariger junger Mann den Raum und jetzt kam Fiddler tatsächlich leicht ins Straucheln. War es vielleicht doch der Andere gewesen, den er aus seiner Erinnerung kannte? Die Kopfschmerzen von den sich im Kreis drehenden Gedanken sah man ihm förmlich an. Es verwirrte ihn so sehr, dass er sich zunächst gar nicht von den Worten des Fremden angesprochen fühlte. Bis er merkte, dass er wahrscheinlich die einzige Person hier war, die ihr Instrument bei sich trug – oder vielleicht überhaupt eines spielen konnte.
„Ich, ähm…“ Geld war keine Priorität für ihn, auch wenn es ihm vielleicht einige kalte Nächte ohne Dach über dem Kopf erspart hätte. Er war immer bereit, das Herzen seiner umgebenden Menschen mit Musik zu erfüllen. Trotzdem kam die Frage sehr plötzlich und warf ihn zugegeben leicht aus der Bahn. „Bestimmt…warte kurz…“ Er griff nach seinem Instrumentenkasten und öffnete ihn mit einem leisen Klacken. Seine langen Finger waren sehr sanft und vorsichtig als sie sich um das Holz des Instrumentes schlossen. Etwas unbeholfen schob er sich dann zwischen den Stühlen in die Mitte des Raumes. Genau hier hatte er schließlich schon des Öfteren gestanden und gespielt. Und mit geschlossenen Augen sah jeder Ort sowieso gleich aus. Dann begann er zu spielen, eine einfache, leichte Melodie, fröhlich und beruhigend, sodass sich ein zufriedenes Lächeln auf seine Lippen stahl, während er die Menschen um sich herum gänzlich vergaß.

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nasu
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Fr 13 März 2015 - 22:16

Shiró

Shiró war überaus glücklich, nickte dem jungen Musikanten glücklich zu, das er doch tatsächlich seine Bitte erfüllte. Mit wippendem Gang setzte er sich an seinen kleinen Tisch und zog die Schale näher zu sich. Nur wenige Zentimeter über der duftenden Schale hielt er inne und sog seufzend den köstlichen Duft ein.
Dann legte er seine Hände auf die heiße Schale, erschreckte zunächst über die verbliebene Hitze.
Seine Wangen Färbten sich rosa als er sah wie die Hitze seine Handflächen rosa gefärbt hatten.
Erregt sah er seine Handfläche so lange an, bis die Farbe verblasst war und nur das schlichte Weiß zurückblieb.
Doch seine Wangen blieben gerötet, die Freude über seine jetzige Situation zeigte sich in dem Gesicht des Jungen. Zum Takt wippend, streckten sich die Spitzen seines Haares aus um die schwebenden Fussel aus der Luft zu fangen.
„Schön.“ Hauchte er genüsslich in seine Tasse und nippte vorsichtig daran. Der süßlich, herbe Geschmack breitete sich in seinem Mund aus, haftete sich an seinem Gaumen fest.
„Mmm, schön.“ Wiederholte er. Biss sich auf die Lippe, wartete darauf dass der Geschmack verging. Während er dem Musikanten zusah. Welcher kaum seine Leidenschaft verbarg. Sich intensiv in dem Spiel verlor.
Shiró hoffte darauf, nein wünschte sich, dass der Augenblick nicht vergehen würde.
Er nicht nach Hause musste.
Er und seine Mutter diesen Augenblick teilen könnten.
Seufzend nippte Shiró erneut an der Tasse. Freute sich darüber, den Geschmack erneut begrüßen zu können.
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Mi 18 März 2015 - 14:55

Fiddler

Fiddler spielte, als wäre er am Verdursten und seine eigene Musik das Wasser. Oder der Wein, wenn man es so wollte…trunken von der Melodie und in seiner eigenen Welt durch den Verlust jeglichen Zeitgefühles. Er hatte keine Intention, dieses Lied vorzeitig zu beenden, spielte so, als hätte er sein Instrument seit Jahren zum ersten Mal wieder in den Händen. Ein offizielles Ende von einer Melodie, die ihm gerade zum ersten Mal durch den Kopf ging und sofort von seinen geschickten Fingern auf den zarten Saiten umgesetzt wurde, gab es nicht. Wäre es nach ihm gegangen, hätte er für immer weitergespielt.
Nur Speckles blieb unruhig. Bis zu einem Punkt, der auch für ein hyperaktives Äffchen wie ihn ungewöhnlich war. Er schwankte zunehmend zwischen den Essensresten, die man ihm nach einem unschuldigen Blick vielleicht übrig lassen würde und den vielen fremden Menschen, die ihn so plötzlich umgaben. Aber da war noch etwas Anderes. Speckles schien etwas zu spüren, für das die Menschen unempfänglich waren. Vielleicht die Frequenz eines bestimmten Tones, der selbst Fiddlers Geigenspiel übertönte, vielleicht ein Geruch, den ein Mensch unter der dicken Schicht warmen Mittagessens nicht wahrnehmen konnten. In jedem Fall macht es dem rotbraunen Äffchen zunehmend zu schaffen. Aufgewühlt sprang er von Schulter zu Schulter, zupfte den anderen Gästen an Haaren und Klamotten – manchmal vielleicht etwas ruppig – und wartete darauf, dass Fiddler sein Spiel endlich beendet hatte, damit er ihm seine Sorgen mitteilen konnte. Aber ein Ende schien nicht in Sicht und Speckles hatte als Affe zwar kein Zeitgefühl, konnte aber durchaus spüren, dass sie am auslaufen war und er so schnell wie möglich etwas unternehmen musste, bevor es zu spät war. Wofür genau es zu spät sein sollte, wusste er auch nicht. Das sollten die Anderen selbst herausfinden.
Mit großen Enthusiasmus und noch viel größerer Panik sprang er den jungen Musiker so heftig an, dass dieser noch im selben Bruchteil der Sekunde aufhörte zu spielen, seine Geige beinahe fallen ließ, einen erstickten, erschrockenen Schrei von sich gab, laut polternd zwischen Stühlen und Tischen zu Boden fiel und dabei mindestens drei Sitzgelegenheiten mit sich riss.
Speckles landete angenehm weich auf Fiddlers Brust und war grundlos zufrieden mit sich selbst. „Ouch, was sollte das?“ Fiddler rieb sich den Hinterkopf, bevor er seine Geige inspizierte. Er kam nicht mehr dazu, Speckles tatsächlich auszuschimpfen, denn im nächsten Moment wurde die Tür zu dem kleinen Café abermals aufgerissen. Dieses Mal mit einer solchen Wucht, dass die Fensterscheiben gefährlich vibrierten und das sanfte Glöckchen über der Tür keinen Mucks mehr von sich gab.
Rund 7 maskierte Menschen stürmten das Café, bis zu den Zähnen bewaffnet und die Enden aller Pistolen- und Gewehrläufe auf Fiddler und die Anderen gerichtet.
Der Frontmann der Gruppe richtete seine Waffe an die Decke und ließ einen einzelnen Schuss los. Weißer Staub rieselte um ihn herum von der Decke. Als hätte er die Aufmerksamkeit aller Anwesenden nicht sowieso schon gehabt.
„Keine Bewegung und Klappe halten“ war die harsche Anweisung. „Dann wird euch vorerst nichts passieren“
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Mi 18 März 2015 - 15:47

Whisper
 

Der Rotschopf hatte weiter hin nichts davon mitgekriegt, dass er unsichtbar war, sondern viel mehr verträumt gelauscht – ihm waren hier eh zu viele Leute, da fühlte er sich einfach nicht so sicher. Theoretisch konnte er eh ewig unsichtbar bleiben, das war kein Problem. Und Fiddler spielte nun mal wirklich gut, so gut, dass Whisper bald den Verdacht hatte, er hätte mehr als nur ein Talent dafür. Eher war er gesegnet mit der Musik. Die Unruhe des Äffchens fiel ihm allerdings auch auf, er maß dem aber vorläufig keine Bedeutung bei, hatte ja schon mitgekriegt, dass das Tier manchmal Dinge wahrnahm die andere nicht bemerken konnten. Da erst schlussfolgerte Jyoti, dass er vermutlich unsichtbar war, sah allerdings keinen Grund das aufzuheben – so schlimm konnte das nun doch nicht sein. Vielleicht hatte Speckles einfach etwas zu viel Zucker gehabt… kurz nachdem er Fiddler allerdings zu Boden gerissen hatte, wurde die Tür aufgestoßen und einige maskierte Männer stürmten hinein, bis an die Zähne bewaffnet. Der Aufforderung sich nicht zu bewegen folgte Whisper natürlich nicht, die würden nicht wissen, dass er hier war – er rutschte lautlos unter den Tisch, dort würde erstmal niemand gegen ihn laufen. Und wenn irgendeine Gefahr bestand könnte er immer noch eingreifen – die Hand hatte er schon am Schwert.
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Fr 20 März 2015 - 15:35

Noah

Noah dankte der Bedienung mit einem Nicken und einem freundlichen Lächeln. Gerade, als er sich zum Gehen wandte, erhaschte er die Aufmerksamekit von Fiddler. Ein paar kurze Momente blieb Noah überrascht stehen, dann schlich sich ein amüsiertes Lachen auf seine Lippen und er trat wieder an den Tisch heran.
"Sie mal einer. Dass wir uns hier treffen!", der Weißhaarige dachte an ihre erste Begegnung zurück und hatte fast schon etwas Mitleid mit dem Kleinen. Er hatte noch nie jemanden getroffen, der so tollpatschig und abgelenkt war.
Dass sich Fiddlers Aufmersamkeit fast sofort wieder von dem Neuankömmling gelöst hatte, nahm dieser ihm nicht übel. Neben seinem Stuhl blieb er stehen und lauschte, genau wie die anderen, den bezaubernden Tönen der Musik. Noahs aufmerksamer Blick huschte über die Anwesenden und versuchte sie zu ergründen. Eine bunt zusammengemischte Truppe, schoss es dem jungen Mann durch den Kopf. Es gab ein paar Dinge, die an diesen Leuten seltsam waren, doch er machte sich nicht die Mühe, genauer auf jeden einzelnen zu achten.
Fiddlers Musik wob ihre Magie und der Weißhaarige entschloss sich, erst einmal etwas zu entspannen. Die eigentümliche Atmosphäre des kleinen Cafes war heimelig und friedlich. Er konnte sich gut vorstellen, öfter in dem Laden vorbei zu schauen. Entspannt lehnte er sich gegen Fiddlers Stuhl und beging den größsten Fehler, vor dem sein alter Mentor ihn immer gewarnt hatte- er wurde unachtsam.
Die ganze Stimmung und die Anstrengung der letzten Tage hatten seine sonst so scharfen Sinne abgestumpft werden lassen. Denn als sich Noah reflexartig nach dem zu Boden gestürzten Fiddler umschaute, um ihm eventuell aufzuhelfen, entging ihm, wie die Bewaffneten das Cafe betraten und die fragile harmonische Idylle dieses Hauses mit ihrer Ankunft zerstörten.
Der Schuss weckte Noah jäh aus seiner Ablenkung und schärfte instinktiv seine Sinne, als er wie die anderen herum wirbelte. Der Schreck durchfuhr ihn eiskalt, als er die Mordlust der Vermumten wie eine Welle über sich zusammenbrechen spürte. Die Härchen in seinem Nacken stellten sich auf und er ballte unbewusst die Hände zu Fäusten, bis die Knöcheln bleich hervortraten.
Wie konnte er diese starke mörderische Ausstrahlung nicht wargenommen haben? Nun war es jedoch zu spät etwas zu verhindern. Denn alle Kraft und Schnelligkeit nutzte nur wenig gegen die düstere Entschlossenheit, die diese Männer ausstrahlten.
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nasu
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Sa 21 März 2015 - 21:10

Shiró

Der Musikant kam nicht dazu, sein Stück zu Ende zu spielen.
Ebenso kam Shiró nicht dazu seine heiße Schokolade bis zum letzten Schluck zu genießen.
So viele abgebrochene Tätigkeiten die in ein erschreckendes Szenario übergingen. Das kleine Äffchen eröffnete den sieben Hauptcharakteren unbewusst, den Auftritt.
Trieb seinen Freund und Besitzer in eine noch schwierigere Lage, wo er ihn doch nur warnen wollte.
Shiró selbst konnte zunächst nur erschrocken zu der Räuberbande starren.
Aber waren es wirklich Banditen? Wer wäre so dumm ein Café an einer belebten Straße zu überfallen?
Dass sie bis auf die Zähne (xD) bewaffnet waren, trug jedoch zu Shirós Eindruck von kleingeistigen Kriminellen bei.
Sie trugen so viele Waffen bei sich, dass sie trotz vollen Händen noch welche an Hüften, Beinen oder Rücken versteckten.
Wären die Gäste dieses Kaffees alle unbewaffnet wie der Egaku es war, hatten sie doch die Chance alle in den Besitz einer Waffe zu kommen.
Die hellblauen Augen sammelten noch immer Daten, als plötzlich der Schuss abgefeuert wurde. Reflexartig verfestigte sich Shiró so weit, dass es einer Kugel schwer fallen sollte ihn sofort zu durchbohren.
Nach der Anweisung des angeblichen Anführers, hätte Shiró sich auch dafür entscheiden können hart wie Stein zu werden, jedoch wollte er keinesfalls seine Beweglichkeit so sehr einschränken.
Vorerst, dieses Wort lockte ein ungläubiges Lächeln hervor. Der Egaku lehnte sich hinter seinem Tischchen zurück, die Arme schön über dem Bauch verschränkt.
Sein Blick richtete sich wieder auf die Anwesenden in dem nun überfüllten Raum.
Ob einer von ihnen den Helden spielen würde?
Sie ein Segen oder ein Fluch zu Unvernunft hinreißen würde?
Würde Shiró heute das köstliche Rot von Blut zu sehen bekommen?
Bei diesem Gedanken, schlug das junge Herz schneller, er krallte die Finger in sein weißes Fleisch, hatte alle Mühe nicht in einem wilden Grinsen unterzugehen.
Verlockendes Rot glitzerte schon auf der Wange des Violinisten. Die Kiefer angespannt sah er wieder zu der Hauptattraktion des jetzigen Akts.
Aufregend. Shiró war froh sich dieses Café ausgesucht zu haben, erst der leckere Kakao, die Sinnesvernebelnde Musik und nun eine Adrenalin steigernde Darbietung.
Am liebsten hätte er seinem heutigen Tag applaudiert, tippte aber nur mit den Zeigefingern auseinander. Wollte das Schauspiel nicht stören.
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Lillien
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   So 22 März 2015 - 14:50

Meya
 
Andächtig und fasziniert lauschte Meya den sanften Geigenklängen und wiegte sich leicht hin und her. Sie fühlte sich gut und genoss die entspannte Musik. Erschrocken über Speckles Unterbrechung starrte sie das aufgeregte Äffchen an mit großen  ungläubigen Augen an. Falls das überhaupt möglich war, weiteten sich ihre Augen noch mehr, als die Tür mit einem Krachen aufflog und Männer in das Café stürmten. Sie sprang erschrocken auf und verharrte mitten in ihren Bewegungen. Nur ihr atmen wurde immer schneller. Sorge um ihre Schwester erfüllte sie kurzzeitig und verbannte jeden anderen Gedanken an die gefährlich aussehenden Waffen, die auf die kleine Gemeinschaft gerichtet waren. Doch wusste sie eigentlich, dass sich die kleine Illusion hinter ihren Rücken versteckte.
Meya versuchte angespannt ihren Atem zu beruhigen und verhielt sich still. Sie wollte nur, dass es schnell vorbei war und sie endlich hier weggehen konnte. Obwohl ihr das Wort vorerst des Anführers der Bande nicht gefiel. Nach einem kurzen Blick fiel ihr auf, dass Whisper nicht mehr am Tisch saß. Sie hätte das auch gerne gemacht. Einfach so verschwinden. Sie überlegte fieberhaft, ob ihre Gabe ihr irgendwie helfen würde, doch traute sie sich im Moment nicht zu sich vollständig auf etwas  Größeres zu konzentrieren und es wäre nicht hilfreich gewesen, wenn eine Biene von der Größe einer Hummel durch das Lokal geschwirrt wäre.
Meya hoffte einfach, dass die Banditen das Geld der Anwesenden nahmen und verschwanden, doch sammelte zur Sicherheit ein paar transparente schemenhafte Bienchen oben an der Decke über den Köpfen der Bande und hoffte, dass sie nicht bemerkt wurden.
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Mikotsuki
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Mi 25 März 2015 - 21:50

Nima

Sie genoss jede Minute die verging während Fiddler auf der Geige spielte , mit geschlossenen Augen lehnte Nima gegen einen Tisch nicht weit von den anderen. So konnte sie den ganzen Tag verbringen ! Mit den sanften Klängen , der friedlichen Atmosphäre und den so schön verlockenden Tagträumen. Die angenehme Zeit wurde jedoch schnell unterbrochen , als die Tür aufgeknallt wurde ließ die junge Kellnerin das Tablett fallen und starrte mit weit aufgerissenen Augen auf die bewaffnetet Männer. Fieberhaft überlegte die Schwarzhaarige , was sie jetzt machen könnte. Die Männer waren in Überzahl und schwer bewaffnet , sie wusste nicht welcher ihrer Gäste kämpfen konnte und sie musste aufpassen , dass das Café ganz blieb. Unauffällig griff Nima nach den im Saum des Rockes versteckten Nadeln und entschied sich abzuwarten.
Langsam hörte die junge Frau auf ihre Kräfte zu unterdrücken. Das erste was sie wahrnahm waren die ominösen Wörter "köstliches Rot ... Blut ... Rot ... Aufregend..." , immer und immer wieder. Ihr entwichen die restlichen Farben ihrer schon fast weißen Haut. War es überhaupt möglich , dass sie noch blasser aussah als sonst ?
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Do 26 März 2015 - 16:03

Fiddler + Psycho Doc

Fiddler blieb wie durch den auf ihn gerichteten noch vom gerade gefeuerten Schuss heißen Lauf der Waffe wie festgefroren sitzen, wagte es nicht einmal, den Brustkorb zum Atmen auf und ab zu bewegen, bis ihm die Luft letztendlich zu knapp wurde und er keine andere Wahl mehr hatte. Speckles schmiegte sich plötzlich ungewohnt ruhig so dicht an seine Brust, dass man meinen könnte, er wolle am Liebsten darin verschwinden. Zittrig, um dem Wunsch des kleinen Affen entgegenzukommen, öffnete Fiddler die obersten Schnüre seines Hemdes. Sofort richtete sich einer der Waffenläufe mit weitaus mehr Präzision als zu vor auf ihn, der Finger spielte bereits mit dem Auslöser. Fiddlers letzter Atemzug blieb ihm in der Luftröhre stecken, er hielt in der Bewegung inne, begegnete dem Blick des Maskierten mit vor Angst aufgerissenen, smaragdgrünen Augen. Er musste ein Husten unterdrücken, wäre lieber an Ort und Stelle am eigenen Atem erstickt, als dass er dem Husten nachging. In Erwartung auf den kommenden Schuss, weil er den Anweisungen der Terroristen nicht nachgekommen war, schloss er die Augen, spürte Speckles kleines Herz gegen das seine rasen und betete um das Überleben seines kleinen Freundes.
Es blieb still. Der Auslöser klackte leise, wurde jedoch nicht bedient. „Versuch es erst gar nicht, Junge“ war die leere Warnung, die im Raum stehenblieb. Im selben Moment, in dem Fiddler seinen Atem endlich zittrig freigab, verkroch Speckles sich so hastig unter dem Hemd seines Besitzers, dass ihm keine Zeit geblieben war, auf die Schärfe seiner Krallen Rücksicht zu nehmen. Das Blut der frischen Kratzer sickerte durch den weißen Stoff.
Der offensichtliche Anführer der Truppe trat hervor, ließ das Ende seiner Waffe ein Mal von links nach rechts über seine Geiseln schweben. „Ihr setzt euch jetzt alle brav auf den Boden“ wies er harsch an, ließ seine Waffe dann jedoch sinken. Seine Gefolgschaft hinter ihm hatten ihre Waffen noch immer gezückt, jederzeit zum Abdrücken bereit.
„Dann lass uns mal sehen…“ Während er sich mit den letzten Schritten auf seine Geiseln zu bewegte, hatte er die Waffe so weit sinken lassen, dass er sie nur noch zurück an seinem Gürtel befestigen musste. Jetzt, wo er beide Hände frei hatte, zückte er eine Brille aus der Tasche seines schwarzen Mantels, die entfernt Ähnlichkeit mit Fiddlers Fliegerbrille hatte. Sie war allerdings mit mehr Schaltern und Knöpfen bestückt. Plötzlich scheinbar abgelenkt von Allem, was sonst um ihn herum passierte, hantierte er mit der Brille herum, bis er sie sich ordnungsgemäß und ohne unangenehmes Drücken oder Zwicken über die Augen gesetzt hatte. Das Gummi schnappte auf seinem Hinterkopf über einem Zopf aus wirren blonden Haaren zu und ein breites Grinsen brachte die weißen Zähne des Mannes zum Vorschein. Die eigentlich eisblauen Augen nahmen die pinke Färbung der Brillengläser an, als er direkt vor Noah stehenblieb.
Er musterte den Geistlichen mit einem knappen Blick, seufzte dann fast beleidigend enttäuscht und wandte sich als Nächstes Fiddler zu. Seine Augenbrauen hoben sich etwas mehr interessiert, als er den jungen, wie Espenlaub zitternden Musiker von Oben nach Unten musterte. Seine Pupillen zuckten dabei unruhig hin und her, als würde er Daten ablesen, die nur für ihn sichtbar waren. Tatsächlich war es genau das, was er tat. „Talentiert“ murmelte er leise vor sich hin, schien aber noch immer nicht das gefunden zu haben, wonach er suchte.
Als Nächstes stand er also Nima gegenüber, sah zu ihr herab. Das Grinsen breitete sich beinahe bis zu den Ansätzen der Brille aus. Wie ein Kind freute er sich, kicherte sogar leise jauchzend. „Eine Gedankenleserin“ Er klatschte zwei Mal aufgeregt in die Hände und fischte dann ein paar Gummihandschuhe aus der Innentasche seines Mantels. Darunter kam zum ersten Mal ein weißer Arztkittel hervor.
Genüsslich langsam streifte er sich die Handschuhe über und hielt dann eine offene Hand wartungsvoll hinter seinen Rücken, ohne Nima dabei aus den Augen zu lassen, während er sich vor ihr hinhockte, um auf gleicher Höhe zu sein. Er streckte die andere Hand nach ihr aus, hielt sie mit Daumen und Zeigefinger am Kinn fest und zwang sie dazu, seinem Lächeln zu begegnen. „Was denken deine Freunde gerade, hm? Ich wette, sie haben Angst. Macht dir das auch Angst?“ Er lachte leise. „Keine Angst, mein kleiner Segen. Ich bin nur…“ Einer der schwer bewaffneten Terroristen hinter ihm legte ihm zwei Utensilien in die offene Hand, die er sofort zu sich nach vorne holte, und zwischen sich und Nima nach oben hielt. „…interessiert“
Bei den Utensilien handelte es sich um ein kleines Reagenzglas und ein Messer. Forsch packte er Nima am Handgelenk, verdrehte ihren Arm so, dass die Innenseite ihres Ellenbogen nach oben offen lag und machte einen glatten Schnitt direkt über einer blauen Ader. Mit dem Reagenzglas fing er das heraustretende Blut sofort auf. „Hat gar nicht wehgetan, oder?“ Er zwinkerte ihr unter der Brille zu und drückte ihr ein Taschentuch für die Blutung in die Hand.
Dann stand er auf und ließ seinen Blick als Nächstes über Meya streifen. Wieder konnte er sein Glück kaum für sich behalten. „Eine Illusionistin? Wie wundervoll“ Wieder klatschte er in die Hände und ging vor dem Mädchen in die Hocke, wiederholte den selben Prozess mit einem zweiten Fläschchen Blut, das er dieses Mal noch zusätzlich mit einem Stift markierte.
Er wandte sich wieder dem Rest der Truppe zu, das gespannte Glitzern in den Augen selbst durch die gefärbten Gläser der Brille erkennbar. „Was haben wir noch so?“

(Ich hoffe das ist okay so D: )
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Do 26 März 2015 - 18:29

Whisper

Der Unsichtbare würde nicht einfach verschwinden und seine Freunde im Stich lassen, selbst wenn das eigentlich nur Fiddler war, aber auch die anderen hier hätte er kaum einfach diesen Räubern überlassen. Vorerst konnte er allerdings auch nichts tun, blieb einfach regungslos unterm Tisch – wenn er still hielt war es weniger wahrscheinlich, dass ihn jemand bemerkte, weil dann seine Umrisse kaum zu bemerken waren. Es war unwahrscheinlich, dass ihn jemand bemerkte, doch wenn er gegen einen der Bewaffneten stoßen würde wäre es sicher seine Enttarnung. Nicht, dass er es ihnen in dem Fall leicht gemacht hätte, auch ein Unsichtbarer war nicht leichter zu erwischen bloß weil man wusste, dass er dort war. Leicht biss er sich auf die Lippen. Das hier war eine ziemlich blöde Situation, besonders weil er keine wirkliche Waffe hatte. Der Anführer dieser Bande gefiel ihm jedenfalls überhaupt nicht, besonders weil er so komische Sachen anstellte – Whisper war heil froh, dass man ihn nicht sehen würde, denn Blut wollte er sich ganz bestimmt nicht abnehmen lassen. Egal ob es nicht wehtat – zumindest käme man unsichtbar nicht an seine Venen ran. Sein Körper tendierte dazu weniger leicht fassbar zu sein wenn er länger weg blieb und heute hatte er schon eine Menge Zeit so verbracht… doch ehe man ihn erwischte würde er ewig so bleiben. Das war nicht unmöglich.
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vivi
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Do 26 März 2015 - 18:51

Noah

Still wie eine Statue verharrte der junge Mann; aufgerichtet überragte er fast alle im Raum sichtlich. Die Spannung war zum zerreissen gespannt und Noah bezweifelte nicht, dass die Ruhe jeden Moment kippen konnte. Die Panik der Menschen um ihn herum war zum greifen nahe und er konnte es niemandem verübeln. Seit dem Schuss hatte er instinktiv angefangen in den Bauch zu atmen, lange tiefe Züge, die verhinderten, dass er die überlebenswichtige Ruhe verlor, die für seine Zunft entscheidend war. Er rief sich die Worte seiner alten Lehrmeister in den Kopf und spürte, wie sein Herzschlag sich fast augeblicklich wieder beruhigte.
Sein Blick zuckte kurz zu Fiddler, dessen Panik schon fast hörbar war und er wünschte sich, er könnte dem jungen Musiker etwas Zuversicht vermitteln. Fiddler sah aus, als würde er jeden Moment umkippen. Und damit war er nicht der einzige. Trotzdem konnte der weißhaarige Mönch nicht verhindern, dass er erleichtert ausatmete, als die geladene Waffe vor dem Gesicht des Rothaarigen wieder abgesetzt wurde. Wenn die Terroristen zu schießen begannen, war alles vorbei.
Noah konnte im Moment niemandem der Anwesenden helfen und das wurmte ihn mehr, als er zugeben wollte. Er schloss die Augen und verharrte regungslos, ließ seine geschärften Sinne schweifen, in der Hoffnung, irgendetwas unauffälliges zu bemerken.
Es gab einige wenige Meister, die mit ihrem Spürsinn sogar in der Lage waren, die Energiesignatur eines bestimmten Menschen aus mehreren Meilen Entfernung zu bestimmen und dabei sagen zu können, wie dieser Mensch gerade fühlte. Doch Noah war lediglich in der Lage, die Stimmung der Anwesenden im Raum warzunehmen und auch nur wenn er sich darauf konzentrierte.
Starke Emotionen wirbelten das Chakra eines jeden Menschen auf, deshalb war alles, was der Mönch wahrnehmen konnte, ein einziges Durcheinander aus Angst, Panik, Wut und Hass. Seine Stirn legte sich in Falten. Am Rande seines Bewusstseins hörte er den Befehl, der die Anwesneden veranlasste, sich auf den Boden zu setzen. Noah war nicht so leichtfertig, dass er diesem Befehl nicht folge leisten würde, auch, wenn er dadurch seinen Reaktionsraum einschränken musste.
Missmutig öffnete er die Augen und konnte sich gerade noch davon abhalten, erschrocken zurück zu zucken, als er in die seltsam verspiegelten Augen blickte. Erst eine Sekunde später realisierte der Weißhaarige, dass er lediglich in eine Brille sah, doch bevor er auf seinen Gegenüber reagieren konnte, hatte dieser sich schon uninteressiert abgewandt. Ausdrucklos folgten die grünen Augen dem Geschehen und versuchten den seltsamen Doktor zu ergründen.
Instinktiv hatte sich der junge Mann in den Schneidersitz gesetzt, mit gerecktem Rücken, um wenigstens ein wenig Trotz zu vermitteln, fast, als würde er meditieren. Die Hände hatte er in seinen Schoß gelegt. Sein Blick löste sich von dem nahestehenden Geiselnehmer, der angefangen hatte, sich den Frauen aus der erst kürlich zusammengefundenen Truppe zu nähern. Statdessen richtete sich Noahs Aufmerksamkeit wieder auf die restlichen Männer.
Abgesehen von dem einen, der direkt neben ihm stand und bei dem es sich um den Anführer handeln könnte, standen die Restlichen verteilt im Raum. In seinem Kopf spielte Noah die möglichen Szenarien durch. Mit viel Glück konnte er vielleicht schnell genug sein um zwei, vielleicht sogar drei von ihnen auszuschalten. Wenn sie abgelenkt waren, nicht in seine Richtung schauten, nur dann, vielleicht.
Doch das löste das Problem nicht im Entferntesten. Alle Anwesenden, ob Terrorist oder Geisel, waren so angespannt, dass ein überraschender Angriff die Übrigen alamieren würde. So oder so, zu agieren würde grauenhafte Folgen haben. Allein war das nicht zu schaffen. Noah ließ sich keine Regung anmerken, doch in seinem Geist rasten die Gedanken umher. Äußerlich ruhig aber innerlich zum zerreißen gespannt, wartete Noah auf... irgendetwas. Eine Chance, eine unwahrscheinliche kleine Möglichkeit, sich zu retten.
Mehr unbewusst, als wirklich absichtlich verstärkte sich der Energiefluss in seinem Oberkörper, er spürte, wie sein Chakra um sein Herz herum zirkulierte und in seine Arme floss. Die zurückgehaltene Kraft wirkte wie elektrisierend und kaum merklich tanzten winzige grünblaue Funken um seine Fingerspitzen, die er noch immer von den Blicken der anderen abschirmte. Nun hieß es abwarten.


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nasu
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Fr 27 März 2015 - 19:14

Shiro

Der Aufforderung sich auf den Boden zu setzen, folgte Shiró bedächtig, schlang die Arme um die Knie und bettete sein Kinn wie ein Kleinkind darauf.
Er sah mit großen Augen zu den brutalen Typen hoch, die mit ihren Waffen jedes Gesicht mindestens einmal anvisierten.
Shiró begegnete dem Anblick eines schwarzen Lockes, in dem erwartungsvoll eine Kugel wartete. Der Anblick gefiel ihm gar nicht und er war froh als der geladene Lauf weiter schwenkte.
Das Äffchen schlug wieder Terror und als Shiró an den bewaffneten Gestalten vorbei schielte, konnte er beobachten wie das Tierchen seinen Besitzer kurz vor den Abgrund trieb mit seiner animalischen Unüberlegtheit.
Doch ihre Geiselnehmer- oder wie man es sonst nennen wollte, schienen ausgesprochen geduldig.
Geduld zeigte auch die Faszination mit der sich dieser Doktor an den Gesegneten dieses Cafés zu schaffen machte.
Shiró beugte sich vor und wippte auf den Zehenspitzen um einen besser Überblick zu haben. Diese Geste jedoch weckte wieder die Aufmerksamkeit des todbringenden Lochs.
Als ihn ein Stiefel aus der Balance kickte, holte Shiró erschrocken Luft, sah von der Waffe zu dem vermummte Gesicht das ihn warnend anzischte.
Er verzog das Gesicht entschuldigend und zeigte eine Reihe von strahlend weißer Zähne. Langsam ließ er sich wieder auf seinen Hintern nieder, bettete das Kinn folgsam auf den Knien und umschlang die Beine abwartend.
Ob er auch gepikst werden würde?
Sein Blick schweifte von dem Doktor zu seinen Armen und blieb daran hängen.
Wollte er gepikst werden? Nein!
Die bereits schmalen Augen verengten sich noch mehr.
Nein, der liebe Doktor würde ihm heute kein Blut abnehmen.
Shiró verhärtete seine Substanz noch mehr und starrte mit trotzig blauen Augen zu dem verrückten Wissenschaftler, um dessen rosarote Brille er noch neidisch war.
Es musste schön sein die Welt in rosa getaucht wahr zu nehmen.
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Lillien
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   So 29 März 2015 - 23:50

Meya
 
Auf die Aufforderung der Geiselnehmer ließ sich Meya direkt auf den Boden sinken und winkelte ihre Beine an. Sie versuchte sich nicht zu bewegen, nur ihre Augen folgten dem Anführer der Bande neugierig. Von ihrem Platz sah sie nicht genau, was der Doktor machte, aber das blutige Messer und die gefüllte Phiole sprachen Bände. Sie überlegte fieberhaft, wofür man Blut stehlen sollte, aber ihr fiel nichts ein.
Sie fand die Farbe der Brillengläser faszinierend und zuckte erschrocken zusammen, als der Psycho Doc klatschte. Am liebsten wäre sie ganz weit zurückgewichen, sobald sich der Doktor vor ihr hingehockt hatte, aber ihr waren sehr wohl die anderen bewaffneten Leute im Café bewusst, die noch immer die Waffen auf die am Boden Sitzenden gerichtet hatten. Sie versteifte sich, nur ihre dunkelblauen Augen geschockt geweitet, verfolgte sie die Handlungen des Docs. Ihr Arm brannte. Von wegen, es täte nicht weh. Angenehm war anders.
Doch war Meya froh, dass er sie nicht weiter beachtete und sich den anderen Gästen zuwandte. Er war eindeutig zu nah gewesen. Sie musterte schnell jeden einzelnen. Wer wohl noch eine Gabe hatte? Vielleicht eine, die sie alle da raus holen würde. Doch soweit traute sich Meya kaum zu hoffen. Wenn es so gewesen wäre, dann wäre bestimmt schon etwas passiert.
Unsicher, was jetzt passieren würde, starrte Meya einfach ins Nichts, bis ihr auf einmal eine Idee kam. Sie fixierte Nima an. Kannst du mich hören?, dachte sie mit aller Kraft. Die Illusion hinter ihrem Rücken verschwamm kurz und die Farben verblassten. Ist Whisper weg? Wenn er weg gewesen wäre, wäre wenigstens einer schon mal draußen gewesen und Meya war froh, dass der Psycho Doc nicht noch mehr Blut zum Spielen findet.
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Feuerchen
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Di 31 März 2015 - 0:33

Bronze

Bronze ließ den Blick des gesunden Auge über die Dächer Principias streifen, während das Andere leise summte, brauchte dafür doppelt so lange als er mit zwei funktionierenden Augen gebraucht hätte, um dann wirklich sicher sein zu können, dass er alleine war. Nicht lange, natürlich. Federleicht – oder zumindest leichter als Bronze es von ihm erwartet hätte – landete Narian nicht weit neben ihm und Bronze war nur froh, dass er nicht direkt auf ihm gelandet war. Zuzutrauen wäre es ihm.
Von dem Seil löste er sich erst jetzt, wo er wusste, dass er es eine Weile lang nicht mehr brauchen würde. Als er so weit war, fing er Narians Blick auf und tat dies zum ersten Mal für heute mit einem richtigen Lächeln. Er mochte Pläne. Besonders dann, wenn sie aufgingen. Noch war es längst nicht so weit, aber das klare Durchkommen nach Principia war ein erster Schritt gewesen. Damit konnte er arbeiten.
„Jetzt starten wir eine Revolution, stürzen die Monarchie und retten diese gottverdammte Welt“ Als er dem Seil kurz dabei zusah, wie es wieder zurück auf sein Schiff gezogen wurde, klopfte er Narian zwei Mal seicht auf die Schulter, ließ den Arm dann wieder sinken. Er scherzte. Mit so großen Plänen konnte man nicht zu zweit an einem verregneten Mittag in Principia beginnen. Aber das bedeutete längst nicht, dass es nicht irgendwann so weit sein würde.
„Aber erstmal verhalten wir uns unauffällig“ Er warf sich seinen Umhang um, zog sich die Kapuze so tief wie möglich ins Gesicht und eilte dann auf die Leiter zu, die den Zugang von unten zum Dach des Gebäudes ermöglichte. Und andersherum. Kurz vorher drehte er sich jedoch noch einmal um, zeigte mit dem Finger kurz auf Narian und betonte ein weiteres Mal „So unauffällig wie möglich. Hast du das verstanden?“
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Mikotsuki
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Di 31 März 2015 - 2:31

Nima

Langsam ließ sich Nima auf ihre Knie sinken, die Nadeln noch immer fest umklammert in ihrer Hand, doch waren zu viele Gegner in dem kleinen Café, um irgendetwas alleine ausrichten zu können. Unruhig suchte sie nach einem Ausweg, ihr gefiel diese Situation ganz und gar nicht. Wie ein eingekesseltes Tier sah sie hin und her, rückte nervös immer weiter nach hinten bis sie gegen ein Möbelstück stieß und knirschte mit ihren Zähnen. Keiner der Terroristen schien sie zu beachten. Die junge Frau mochte es nicht hilflos zu sein. Nicht schon wieder. Mit tiefen Atemzügen versuchte sie sich zu beruhigen, es brachte niemanden etwas, wenn sie ausgerechnet jetzt hyperventilierte.
Gerade als sie sich wieder fasste, war der Psycho Doc auf einmal direkt vor ihr mit einem unheilbringenden Grinsen. „Eine Gedankenleserin“, kaum hatte er die beiden Wörter ausgesprochen weiteten sich ihre Augen. Wie war das möglich?!  
Unaufhörlich schwirrten Unmengen von Möglichkeiten in ihrem Kopf, die abrupt stoppten als der Doc sie am Kinn hielt. Neue, unvollständige Informationen fluteten ihr Hirn. “... Organisation … besondere Fähigkeiten … Gaben … Segen … Menschenversuche …“und viele andere Fetzen von denen sie nichts verstand. Das ungute Gefühl machte sich in ihrer Magenebene breiter, fast hätte sie angefangen zu würgen. Am liebsten hätte die Schwarzhaarige ihn gebissen, angespuckt oder ihn mit spöttischen Kommentaren provoziert. Stattdessen konnte sie ihm nur einen bösen Blick zu werfen.
Beinahe fing sie an hysterisch zu lachen, als er sie fragte, ob sie Angst verspürte. Eins war sicher Angst hatte sie, aber ganz sicherlich nicht vor ihm! Vielleicht vor dem Tod, vielleicht vor den Waffen oder vielleicht auch vor dem, was nun geschehen würde.
„...mein kleiner Segen...“ Segen... Segen, SEGEN ! Wenn diese verdammte Fähigkeit eine gesegnete Gabe sein sollte, dann wollte sie diese nicht ! Sollte ein anderer Narr sie besitzen ...
Nima kam erst wieder zur Besinnung als sie einen brennenden Schmerz spürte. Zischend zog die Luft ein und konnte nur paralysiert zu sehen wie der Anführer der Terroristen das Reagenzglas mit ihrem Blut füllte. Sie war wütend. Wütend auf sich selbst, wütend auf die Seelen und wütend auf so vieles in dieser so unfairen Welt. Es machte sie rasend, dass sie unfähig war etwas zu unternehmen. Geleitet von ihren Emotionen hätte die Kellnerin fast den Doc attackiert, welcher  gerade dieselbe Prozedur bei Meya durchgeführt hatte und nun mit dem Rücken zu ihr gewandt stand. Glücklicherweise hatte die Grünhaarige geschafft ihre Aufmerksamkeit zu erlangen. Mit kurzen Kopfbewegungen beantwortete sie die beiden Fragen und musste leider feststellen, dass Whisper sich immer noch im Café befand. Je länger sie darüber nachdachte, desto auswegloser schien die Situation. Nima wollte diese Phiolen loswerden und wenn es das letzte war, das sie tat ! Am besten wäre natürlich, wenn sie die acht Terroristen ausschalten würde. Nur hatte sie weder einen Plan noch eine simple Idee. Es war hoffnungslos.
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Di 31 März 2015 - 21:20

Whisper
 

Es passte dem Unsichtbaren nicht wirklich, dass der Kerl mit seiner Brille offenbar Segen erkennen konnte – da war nicht sicher ob man ihn auch sah. So unsichere Situationen mochte Whisper nicht, blieb aber ruhig und ging die Möglichkeiten durch. Keiner von ihnen hier konnte es wirklich mit den Soldaten aufnehmen, jedenfalls nicht alleine. Gemeinsam hätten sie eine Chance, aber es fehlte ihnen die Koordination… der Rotschopf hätte das ja übernommen, doch er wusste kaum was die anderen konnten und ohne Informationen wäre das aussichtslos. Dennoch konnte er nicht einfach still sitzen bleiben während die Stimmung zunehmend angespannter wurde – vorsichtig rutschte er unter dem Tisch hervor, weiterhin unsichtbar und somit auch lautlos, bedacht darauf nichts zu berühren was Aufmerksamkeit auf ihn lenken könnte. Nima konnte also Gedanken lesen… ob das auch bei ihm klappte? Dicht an die Wand gedrückt, niedrig überm Boden konzentrierte Whisper sich auf das Mädchen, beobachtete sie intensiv um auch nicht die kleinste Regung zu verpassen. Hey Nima – ich versuche sie abzulenken. Probiert zu flüchten oder zumindest mehr Chaos zu verursachen. Seine Segen hatte noch ein paar Besonderheiten außer seiner eigenen Unsichtbarkeit, die er sicher zu seinem Gunsten einsetzen konnte… wenn er nur die anderen über seinen Plan informieren könnte.
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Mi 1 Apr 2015 - 0:50

Fiddler und cray cray Doc

Der Anblick von frischem Blut gehörte nun wirklich nicht zu den alltäglichen Dingen in Fiddlers bescheidenem Leben und so erleichtert er auch darüber war, dass sein Segen für die Terroristen von anscheinend weniger Interesse war, so sehr sorgte er sich doch um das Wohlergehen seiner Freunde. Auch dann, wenn er sie erst am heutigen Tag kennengelernt hatte und noch kaum mehr als ein paar Worte mit ihnen gewechselt hatte. Beunruhigt beobachtete er den Mann bei seiner Spielerei, war auf eine seltsame fasziniert von dem Spaß, den er dabei fand. Er wahrte sich als einzigen Strohhalm den Gedanken, dass bisher Niemandem etwas Ernsthaftes passiert war. Dass sie bisher alle überlebt hatten und es vielleicht auch tun würden.
Von Nimas Segen hörte er allerdings zum ersten Mal und das alleine brachte ihn mehr als alles Andere aus der vor Angst angenommenen Starre. Kurz nachdem der Doktor sich von ihr abgewandt hatte, warf er ihr einen Blick unter weit gehobenen Augenbrauen zu. Gedankenlesen? Seine Lippen formten das Wort, gefolgt von einem ungläubigen und schließlich verunsicherten Blick. So viele andere Sorgen und plötzlich konnte er nur daran denken, ob er jemals etwas Unangebrachtes in der Gegenwart von Nima gedacht hatte. Dabei verließen seine Gedanken normalerweise seinen Kopf durch seinen Mund, bevor er sie überhaupt zu Ende gedacht hatte.
Unabhängig von all diesen Fragen seines chronisch unruhigen Kopfes, wagte er es plötzlich ein paar mutige Zentimeter an Nimas Seite zu rücken, ohne den kühlen Lauf eines Gewehres direkt an der Schläfe spüren zu dürfen, und lehnte seine Schulter ganz leicht gegen die ihre, blieb dabei aber still. Durch die Geste hatte er bereits mehr Mut bewiesen als in den letzten Jahren seines gesamten Lebens.
Letztendlich war es nur noch Shiro, dessen Segen dem Doktor von tatsächlichem Interesse sein könnte. Und wieder war er überaus entzückt, brachte dies durch das obligatorische Klatschen zum Vorschein, das er sich scheinbar so lange angewöhnt hatte, dass es längst Teil seines verkorksten Charakters war.
Diesmal war seine Begeisterung sogar so groß, dass er sich kurz zu seinen Soldaten hinter sich umdrehte. „Seht ihr das?“ Er deutete aufgeregt auf den jungen Weißhaarigen, aber Niemand schien das zu sehen, was er sehen konnte. Davon ließ er sich nicht entmutigen, ging direkt vor Shiro in die Hocke und stützte sich mit den Ellenbogen auf seinen Knien ab, um dann wiederum das Kinn in die offenen Arme zu betten und Shiro mit einem verträumten Blick zu mustern. „Er ist so wunderschön“ murmelte er vor sich hin, streckte dann einen Arm aus, um eine einzelne von Shiros Haarsträhnen zwischen Daumen und Zeigefinger zu zwirbeln. „So rein und weiß. Und so talentiert“ Er legte den Kopf schief, fragte sich kurz, ob es aufgrund seines Segens Probleme bei der Blutabnahme geben könnte und musste kurz darauf spüren, dass das tatsächlich der Fall war, als sein Messer die helle Haut des Jungen nicht zu durchdringen vermochte.
„Wie ärgerlich“ Er seufzte, schob die Unterlippe vor wie ein kleines, beleidigtes Kind und griff dann ganz einfach zu anderen Maßnahmen, indem er ihm ein einzelnes Haar ausriss und dies stattdessen in dem Reagenzglas lagerte, das er daraufhin wie die Anderen in der Innentasche seines Kittels verschwinden ließ. „Du willst dich wohl nicht von deinem eigenen Blut beschmutzen lassen, hm?“ Der Doktor schüttelte knapp den Kopf. „Aber das ist okay“ Langsam stand er wieder auf. „Gleich ist es nicht mehr nur dein eigenes Blut“
Er hob eine Behandschuhte Hand, die Finger zum Schnipsen angesetzt. Im selben Moment klapperten die schweren Waffen der Soldaten hinter ihm, weil ihre Position leicht verändert wurde. „Ich habe, was ich brauche“ kündigte der Doktor sichtlich zufrieden mit sich selbst an.
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Mi 1 Apr 2015 - 12:28

Narian

Es überraschte den Blonden doch tatsächlich, als Bronze seinen Blick mit einem Lächeln erwiderte, weswegen das seinige auf den Lippen noch breiter wurde, triumphierend, als hätte er es sich zum heutigen Ziel gesetzt seinen Captain zum Lächeln zu bringen - was einerseits lächerlich war, andererseits schwer zu erreichen und Narian deshalb eher auf Taktik Auf-Bronzes-Nerven-gehen gesetzt hatte, um sich den Tag selber auf irgendeiner Art und Weise versüßen zu können. Doch, siehe da, Bronze lächelte und der Stellvertreter bemerkte erst jetzt, wie sehr er eigentlich eben dieses auf seinen Lippen vermisst hatte. Mein Gott, es tut mir wahrlich nicht gut so lange von meiner Flasche getrennt zu sein, ich bekomme ja schon Halluzinationen, dachte sich der Blondschopf, bevor Bronze ihm zwei mal leicht auf die Schulter klopfte, als würde er sich um Narian sorgen, er würde zusammen brechen, wenn er nur ein bisschen mehr Kraft in den Klopfer geübt hätte.
Narian verzog sein Gesicht zu einem Not-bad-face, als Bronze ihm die Pläne für heute aufzählte. "Na wenn es nur das ist, können wir zwischendurch einmal in eine Bar dann?", entgegnete er locker, spielte mit, als wäre eine Revolution keine große Sache, glich vielmehr dem Sonntagseinkauf. Schmunzelnd sah er zu, wie Bronze sich einen Umhang umwarf und die Kapuze überzog. "Bekomme ich auch so eine? Oder, nein, besser. Eine Brille mit Knollnase und Schnauzer. Dazu eine pinke Perücke. Unauffällig as fuck", stellte sich Narian übertrieben ernst eine Verkleidung zusammen und tat so, als würde er jene tatsächlich in Betracht ziehen. "Ob mir pink steht? Was meinst du?", fragte er und sah zu Bronze rüber, in seiner gespielten Überlegung hatte sich dieser längst zu der Leiter begeben, doch anstatt zu eilen folgte der Blonde mit einem gemäßigtem Tempo, grinste beinahe träge und zog dazu seine Augenbraue auf. Der Ausdruck auf seinem Gesicht, welches sich daraus ergab, war typisch für Narian. Er hob abwehrend seine Hände hoch. "Verstanden, Captain", entgegnete er und wartete an der Leiter, sah auf Bronze mit blitzenden Augen herab. "Versprechen kann ich jedoch nichts", fügte er grinsend hinzu. "Jetzt beeil dich, ich habe keine Lust hier Ewigkeiten zu stehen", sagte er und sah hoch, der Regen wurde stärker, fielen nun, da Narian aufsah, auf sein Gesicht, bahnten sich einen Weg über seine Wangen zu seinen Kiefern und weiter herab entlang seines Halses. "Hätte ich gewusst, dass es regnen wird, hätte ich mein Princess Peach Regenschirm mitgenommen"
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Mi 1 Apr 2015 - 17:28

Shiró

All die Bewunderung und üblen Schmeicheleien nahm Shiró stumm entgegen. Hob nur etwas das Kinn und durch die rosaroten Gläser in die verrückten Augen zu starren.
Kichernd sah er dabei zu wie der Doktor vergeblich versuchte seine Haut zu schänden.
Mit einer Narbe verunreinigen, die alle immer an ihn erinnern sollte.
Erbost senkten sich die hellen Brauen als sich der Doktor eine Strähne stibitzte. Shiró rieb sich die Stelle an seinem Kopf, wuschelte durch das weiße Haar, welches wie elektrisiert in alle Richtungen ab stand.
Doch der Großteil seiner Aufmerksamkeit war auf den Blonden gerichtet, der noch immer vor ihm hockte.
Ein schiefes Lächeln strafte seine Worte Lügen.
Nur wenige Augenblicke nach dem Doktor, erhob er sich ebenfalls und bevor dieser das schnippende Zeichen geben konnte um aller Tod zu befehlen.
Schloss Shiró ihn in eine eiserne Umarmung. Eine Hand hatte er auf den Rücken gelegt und die andere unter den Kittel geschoben. Auf der Suche nach der Probe seines Haares.
Seine Lippen befanden sich nur wenige Millimeter von seinem Ohr entfernt.
Mit den hellblauen Augen beobachtete, wie sich die kleinen Härrchen sanft bewegten, während sich Shirós Substanz so weit verhärtete, das sich der Doktor kaum noch bewegen konnte.
"Es fühlt sich beinahe an als hättest du mich nackt gesehen." missbilligend schnalzte er mit der Zunge. Unter sachtem Knirschen das seine Bewegungen begleitete, schüttelte er enttäuscht den Kopf. Grinste aber sofort als er gefunden hatte, was er suchte.
Die drei kleinen Phiolen die sich unter dem schlagenden Herzen versteckt hatten.
"Du wirst dich mit dem Original zufriedengeben müssen." beteuerte er.
Während Shiró sprach, kitzelten seine Lippen die sensible Ohrmuschel. Unter einem stummen Kichern das sich in Shirós Kehle eingenistet hatte, sah er nun zu der Garde hinter dem Doktor.
Ein kindliches, unschuldiges Lächeln auf der weißen Haut.
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Fr 3 Apr 2015 - 20:35

Whisper

Seinen Plan die Unsichtbarkeit zu nutzen um die Soldaten abzulenken und den anderen eine Flucht zu ermöglichen verwarf er wieder, als der Doc offenbar kurz davor stand sie einfach alle erschießen zu lassen. Ihn würden die Kugeln womöglich nicht treffen, doch die anderen vor sich sterben zu sehen war ganz sicher nicht was Jyoti erleben wollte. Er steckte in einer Zwickmühle. Jetzt jemanden abzulenken hätte keinen Zweck mehr, aber er konnte sich auch nicht dazwischenwerfen oder so. Die anderen in seine Unsichtbarkeit einzubeziehen und hinaus zu schmuggeln wäre auch keine Möglichkeit, da er nicht alle gleichzeitig mitnehmen könnte und für ihn kam es nicht in Frage nur die zu retten, die er kannte und mochte. Dass der eine weißhaarige, dem der Doc ein Haar ausgerissen hatte anstatt eine Blutprobe zu nehmen, völlig ruhig aufstand und den Kerl einfach festhielt beeindruckte Whisper ein gutes Stück – gleichzeitig sah er aber auch eine Möglichkeit die Situation zu nutzen. Der Unsichtbare stand seinerseits auf, lies die Finger von dem Stuhl mit dem er eine der Wachen eins hatte überziehen wolle und ging zu dem Doc, der sich in der festen Umarmung des weißhaarigen kaum bewegen konnte. Er legte sowohl dem Doc als auch dem Weißhaarigen eine Hand auf die Schulter, konzentrierte sich kurz und bezog sie mit in seinen Segen ein – damit verschwanden sie plötzlich aus der Seh und Hörweite der anderen im Raum. Für die beiden hingegen sollte er plötzlich auftauchen, sie dürfen nichts von ihrem momentanen Zustand ahnen. Den Weißhaarigen blickte Whisper mit seinen dunkel schimmernden blauen Augen an, die einen rechten Kontrast zu seinen zinnoberroten Haaren darstellten. Kannten sie sich überhaupt? Egal. „Du hast ein paar Minuten in denen uns keiner sieht oder hört. Nutz sie und bring den Kerl um – oder ich mache es.“ Erklärte er ihm ruhig und sachlich. Entweder der andere ging drauf ein oder er würde sein Messer benutzen müssen.
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Fr 3 Apr 2015 - 23:39

Bronze

Der Wind zog mit einzelnen Böen heftig an dem Umhang, der als Accessoire vielleicht zugegeben leicht zum Überdramatischen tendierte, aber trotzdem irgendwie eine Notwendigkeit in einer belebten und bewachten Stadt wie Principia war, in der es Zeiten gegeben hatte, in denen sein Gesicht die Wände jeder Straßenecke gepflastert hatte. Das leise flattern des Kleidungsstückes war konstanter Teil der Geräuschkulisse. Der Rest davon waren die Gespräche und Marktschreier auf einem Nahegelegenen Marktplatz und der Regen, der mittlerweile immer penetranter auf den Boden und die Dächer prasselte.
Als Bronze rückwärts auf die erste Sprosse der Leiter stieg, wandte er sich ganz automatisch wieder Narian zu, musste mit dem Besteigen der nächsten Stufen allerdings immer weiter zu ihm aufsehen, um ihm in Blick zu halten. Und es schadete nie, Narian 24/7 im Blick zu behalten. Die Kapuze rutschte ihm dabei wieder gefährlich weit aus dem Gesicht.
„Wenn wir uns beeilen, schaffen wir das vielleicht. Für einen Drink. Wenn du dich ausnahmsweise mal nützlich machst, gebe ich ihn sogar aus“ Falsche Versprechungen. Sowas würde Bronze selbstverständlich nie tun.
Bei der Vorstellung von dem Blonden vermummt in einem pinken Umhang, räusperte er sich so erschreckend laut, dass es beinahe so klang, als hätte er sich am eigenen Lachen verschluckt, das als solches niemals seine Kehle verlassen würde. „Mit deinem Gesicht fällst du mehr auf als mit einem pinken Kostüm“ war letztendlich das einzige Kommentar, bevor er von dem Dach aus, aus der Sichtweite verschwand, weil er bereits auf halbem Wege zurück auf den Erdboden war.
„Pass auf, dass du nicht schmilzt“ rief er noch – eher weniger unauffällig, um mal auf seine eigenen Prinzipien zurückzukommen – als er die letzten beiden Stufen einfach übersprang und locker auf dem Boden landete.
Die Leiter hatte sie nicht direkt an die Straße geführt, sondern nur in eine schmale Nebengasse, zwischen zwei gewöhnliche Wohnhäuser. Verhältnismäßig ärmliche Wohnheiser, wenn man nach Principias Standards ging. Was hier jedoch als arm galt, war in Arbeiterstädten wie Aura der glatte Durchschnitt und konnte in Cacuma oder Aspera sogar schon als Wohlhabend gelten, wenn man sich in den richtigen Regionen befand. Bronze war schon früh viel gereist. Er hatte schon alles gesehen. So fühlte es sich manchmal zumindest an.
Sobald sie diese Gasse verlassen würden, wartete jedoch ein durch den Regen geschwächter Marktplatz auf sie. Sie müssten auf die Masse an Leuten gefasst bleiben. „Principia ist heute voll von Friedenswächtern“ klärte er Narian zum ersten Mal auf. Seine Stimme war längst wieder ernst geworden und mit seinem Gesichtsausdruck war nicht zu Spaßen. „Wirklich nicht der richtige Tag für Dummheiten. Wir sind auf dem Weg zu einem Deal, den man auf der anderen Seite nicht verschieben wollte“ von dieser Tatsache war er zweifelsohne genervt und machte dies in Stimme und Mimik deutlich. „Wir holen uns also nur etwas ab und dann verschwinden wir wieder, alles klar?“
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Lillien
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Sa 4 Apr 2015 - 0:23

Meya
 
Sie wartete kurz auf Nimas angedeutete Antworten, doch bevor sie ihr weitere Fragen stellen konnte, passierte etwas beim Crazy Doc und Meya  erkannte schockiert, dass erst der Doc festgehalten wurde und dann auf einmal verschwand. Wenigstens wusste sie jetzt, wo Whisper war. Doch sie fand, dass die Begleiter des Verrückten nicht so begeistert aussahen. Doch bevor diese wahllos um sich schießen konnten, oder sonst etwas wenig Gutes, ließ Meya ihre Bienen-Illusionen auf die versammelte Mannschaft los. Während sie umhüllt wurden, wurden es immer mehr, doch immer wieder lief ein Zittern durch die Reihe von Bienen. Sehr lange würde die Bienenwand nicht halten, weswegen Meya aufsprang, den Tisch neben sich umwarf und dahinter versteckte. Falls ein Kugelhagel auf die Anwesenden regnen würde, wäre sie kaum geschützt gewesen, doch es gab ihr ein kleines Gefühl von Sicherheit. Doch ihr war klar, dass das nicht sehr lange halten würde. Fragend schaute sie die Versammelten an. „Irgendeine Idee?“, erkundigte sie sich bei allen Versammelten Gästen, während sie aus ihrem Schuh zwei versteckte Wurfmesser in die Hand nahm.


Zuletzt von Lillien am Sa 4 Apr 2015 - 11:31 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Mikotsuki
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BeitragThema: Re: Café "zum Psychodoc" (Fiddler, Whisper, Nima, Meya, Noah, Shiró, Bronze, Narian)   Sa 4 Apr 2015 - 1:23

Nima

Nima wartete angespannt auf den richtigen Moment um etwas zu unternehmen. Jeden Moment könnte die Ablenkung kommen. Sie lehnte sich ein wenig an Fiddler und versuchte erst einmal einen klaren Gedanken zu fassen. Ihren Hände fingen an klebrig zu werden und sie knirschte immer noch mit ihren Zähnen.
Mit weit aufgerissenen Augen und einem leicht geöffneten Mund starrte die junge Frau auf die Stelle wo der Doc und einer ihrer Gäste eben noch standen. Meya war schneller als sie und lenkte die Handlanger ab während sie Tische und Stühle umwarf um eine Art Barrikade zu bauen. Nur einige Sekunden später reagierte nun auch die Kellnerin, sie packte den Musiker an der Hand, zog ihn mit hinter die Tische und attackierte den nächst besten Terroristen mit 3 Nadeln.
Das dumpfe Geräusch bestätigte ihr, dass sie getroffen hatte. Was jetzt ?
Die Schwarzhaarige konnte nichts außer in einem Überraschungsmoment oder aus einem Hinterhalt angreifen, in einer direkten Konfrontation mit Schusswaffen wäre sie unterlegen und realistisch gesehen so gut wie tot.
Sie musste verrückt sein, denn anstatt vor Angst zu zittern empfand sie pures Vergnügen während das Adrenalin in Rekordzeit durch ihre Adern gepumpt wurde. Trotz des Wahnsinns den sie spürte war sie nicht – nicht mehr – lebensmüde genug um sich wahllos auf die übrigen Gegner zu stürzen. Ihnen blieb nicht mehr viel Zeit, da Holz Schüssen nicht lange stand halten würde.
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